Bläschen im Ultraschall eröffnen den Blick auf winzige Gefäße

In der Ultraschall-Lokalisations-Mikroskopie des gesunden Lymphknotens am Hals e
In der Ultraschall-Lokalisations-Mikroskopie des gesunden Lymphknotens am Hals einer Versuchsperson kann man die einzelnen Gefäße deutlich erkennen. © Roberto Schirdewahn
Auf Knopfdruck verbessert sich die Auflösung von Ultraschallbildern um das Fünffache. Möglich machen das im Blutstrom flitzende Bläschen und ein ausgefuchster Algorithmus.

Geübte Augen von Ärztinnen und Ärzten können im grau-weißen Geriesel eines Ultraschallbilds mehr erkennen als Laien. Kleinste Gefäßstrukturen allerdings nicht - bislang. Das Team vom Lehrstuhl Medizintechnik der Ruhr-Universität Bochum um Georg Schmitz perfektioniert die Ultraschall-Lokalisations-Mikroskopie, kurz ULM. Dank eines handelsüblichen Kontrastmittels mit Mikro-Bläschen und verschiedenen Rechenschritten ermöglicht sie es inzwischen, zum Beispiel die Gefäßstruktur einer Mausniere im kleinsten Detail abzubilden, oder auch die Gefäßstruktur von Tumoren. ...
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