Artjom Chepovetskyy ist Preisträger der 'Wolfgang Blanke-Stiftung - Preis (international) für Malerei an der JGU'

Artjom Chepovetskyy ist Preisträger der ’Wolfgang Blanke-Stiftung - Preis (international) für Malerei an der JGU’

Wolfgang Blanke will mit seiner Stiftung die Erforschung, Veröffentlichung und Würdigung bemerkenswerter Positionen und Leistungen in der Malerei weltweit fördern

Artjom Chepovetskyy ist Preisträger 2021 der "Wolfgang Blanke-Stiftung - Preis (international) für Malerei an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz". Der Stifter Wolfgang Blanke Überreichte die Auszeichnung im Landesmuseum an den Künstler. Die Jury bewertete Chepovetskyys Bilder als Überzeugende und erfrischende Auseinandersetzung mit den Grundfragen der Malerei: "Seine Farbfeldmalerei könnte auch als Sammlung von malerischen Phänomenen bezeichnet werden, die er im Laufe der letzten Jahre mit bemerkenswerter Variationsbreite konsequent entwickelt und zusammengetragen hat. Es entstanden objekthafte Bilder - beinahe Reliefs, in denen Bildraum und Farbwerte, Fläche und Linie komplexe Beziehungen eingehen. Bilder, die durch Einfachheit und zugleich Raffinesse bestechen, durch spielerische Leichtigkeit und feines Kolorit."  

Artjom Chepovetskyy, 1984 in Odessa, Ukraine, geboren, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Von 2007 bis 2016 studierte er Philosophie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und Bildende Kunst an der Kunsthochschule Mainz, unter anderem bei Prof. Klaus Vogelsang, Prof. Andrea Büttner und Anne Berning. Artjom Chepovetskyy wurde mit Kunstpreisen ausgezeichnet und hat mehrere Ausstellungen und Projekte, unter anderem in Bonn, Heidelberg, Leipzig, Mainz, Osnabrück, Wiesbaden und den Niederlanden, realisiert.

Die "Wolfgang Blanke-Stiftung - Preis (international) für Malerei an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz" wurde 2013 gegründet. Zweck der Stiftung ist die Erforschung, Veröffentlichung und Würdigung bemerkenswerter Positionen und Leistungen in der Malerei weltweit. Hierbei sollen die Bedeutung des Begriffs "Malerei" und seine Grenzen bei der Betrachtung im Mittelpunkt stehen. Die Stiftung versteht sich auch als Beitrag zum Kulturbetrieb der Stadt Mainz. Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch Vergabe von Preisen bzw. Stipendien, eine Ausstellung im Zusammenhang mit der Preisvergabe, begleitende Gastvorträge, Tagungen und Publikationen. 2021 hatte die Wolfgang-Blanke-Stiftung die Auszeichnung von Artjom Chepovetskyy beschlossen; coronabedingt fand die Preisverleihung im Mai 2022 statt.

Dem Beirat der Stiftung gehören an: Dr. h.c. Renate von Bardeleben, Prof. Anne Berning (Kunsthochschule Mainz), Wolfgang Blanke (Stifter), Dr. Stephan Fliedner (Stadt Mainz, Leiter Amt für Kultur und Bibliotheken), Dr. Waltraud Kreutz-Gers (Kanzlerin der JGU), Gregor Wedekind (JGU, Institut für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft).



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