Pflanzen beschränken den Einsatz von Tipp-Ex-Proteinen

- EN- DE

Studie der Uni Bonn zeigt: Moleküle, die Genabschriften verändern, sind nur in bestimmten Zellorganellen erlaubt

Von der Abteilung Molekulare Evolution der Universität Bonn: - Erstautorin Mirja
Von der Abteilung Molekulare Evolution der Universität Bonn: - Erstautorin Mirjam Thielen (links), und Letztautorin Elena Lesch (rechts) mit Kulturen des Modell-Laubmooses Physcomitrium und Abteilungsleiter Volker Knoop mit einem Modell von PPR78, einem der untersuchten ’Tipp-Ex’-Editing-Proteine. Nicht im Bild sind Koautoren Mareike Schallenberg-Rüdinger, Koordinatorin der Studie, und Béla Gärtner, auf den das molekulare PPR78-Modell zurückgeht. © Foto: Knoop / Uni Bonn
Pflanzen verfügen über spezielle Korrektur-Moleküle, die Genabschriften nachträglich verändern können. Doch offensichtlich haben diese ,,Tipp-Ex-Proteine" nicht in allen Bereichen der Zelle eine Arbeitserlaubnis. Stattdessen kommen sie ausschließlich in Chloroplasten und Mitochondrien zum Einsatz. Eine Studie der Universität Bonn erklärt nun, warum das so ist: Demnach würde der Korrekturmechanismus ansonsten auch fehlerfreie Abschriften verändern - mit fatalen Folgen für die Zelle. ...
account creation

UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO

Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.