Bananenflanke in der Mikrowelt

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Spur (grüne Linie) eines rotierenden Teilchens, das sich in Wasser (oben) und ei
Spur (grüne Linie) eines rotierenden Teilchens, das sich in Wasser (oben) und einer viskoelastischen Flüssigkeit (unten) von links nach rechts bewegt. Im Wasser bewegt sich das Teilchen unabhängig von seiner Drehrichtung konstant nach rechts. In einer viskoelastischen Flüssigkeit führt die Magnus-Kraft zur Abweichung von einer geraden Bahn. Foto: Niklas Windbacher, AG Bechinger
Forschende weisen Magnus-Effekt auf mikroskopischer Ebene nach

Ob man den Magnus-Effekt begrifflich kennt oder nicht, man hat ihn sicherlich schon gesehen: Er sorgt für die gekrümmte Flugbahn angeschnittener Sportbälle, im Fußball auch -Bananenflanke- genannt. Das Prinzip kommt als Antriebsmechanismus für Schiffe (Flettner-Rotor) zum Einsatz und kann auch für den Auftrieb eines Flugzeugs sorgen. Forschende wiesen nun nach, dass der Magnus-Effekt auch auf mikroskopischer Ebene existiert und dort unter bestimmten Bedingungen sogar sehr groß werden kann. Ein Team der Universität Göttingen erklärte dabei theoretisch, was ein Team der Universität Konstanz zuvor experimentell entdeckt hatte. ...
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