Aktualitäten 2021

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Biowissenschaften



Ergebnisse 81 - 100 von 294.


Biowissenschaften - Gesundheit - 08.09.2021
Zweige der pflanzlichen Immunabwehr sind eng verflochten
Zweige der pflanzlichen Immunabwehr sind eng verflochten
Wie Tiere besitzen auch Pflanzen ein Immunsystem, das auf Angriffe mikrobieller Krankheitserreger reagiert. Es besteht aus zwei Zweigen: erste Abwehrmaßnahmen beginnen bei der Erkennung solcher Eindringlinge außerhalb der Zellen, ein zweiter Alarmierungsweg wird von der Pflanze selbst in der Zelle ausgelöst. In jüngster Zeit hatten sich die Hinweise vermehrt, dass diese bisher getrennt geglaubten Zweige des pflanzlichen Immunsystems verbunden sein könnten.

Biowissenschaften - Gesundheit - 06.09.2021
Botengänger zwischen Darm und Gehirn
Botengänger zwischen Darm und Gehirn
Erstmals sichtbar gemacht: T-Zellen wandern aus Darm und Haut ins Zentrale Nervensystem Schon länger ist bekannt, dass eine Verbindung zwischen dem Darm-Mikrobiom und dem Zentralen Nervensystem (ZNS) besteht. Bisher war es allerdings nicht gelungen, die Immunzellen zu zeigen, die vom Darm ins ZNS und damit ins Hirn wandern.

Gesundheit - Biowissenschaften - 03.09.2021
Schnellere Wundheilung durch programmierte, künstliche Exosomen
Schnellere Wundheilung durch programmierte, künstliche Exosomen
Die synthetischen Exosomen haben natürliche Funktionalitäten und zeigen therapeutisches Potential Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung in Heidelberg und des DWI Leibniz-Instituts für Interaktive Materialien in Aachen haben synthetische Exosomen entwickelt, die die Signalübertragung zwischen den Zellen beim Wundverschluss steuern.

Biowissenschaften - 02.09.2021
Warum uns mit dem Alter Wörter schlechter einfallen
Warum uns mit dem Alter Wörter schlechter einfallen
Forscherinnen entdecken Ursache dafür in bestimmten Netzwerken im Gehirn Wenn wir älter werden, fällt es uns zunehmend schwerer, im entscheidenden Moment die richtigen Wörter parat zu haben - und das, obwohl unser Wortschatz im Laufe des Lebens eigentlich kontinuierlich anwächst. Bislang war unklar, woran das liegt.

Biowissenschaften - 02.09.2021
Gleiten ohne Flügel
Gleiten ohne Flügel
Die Flugund Landefähigkeit von Geckos im Regenwald könnte als technisches Vorbild dienen Geckos inspirieren immer wieder technische Entwicklungen: So dienen die Haftlamellen an ihren Füßen, dank derer sie mühelos glatte, senkrechte Flächen erklimmen und sich sogar kopfüber hängend an der Decke bewegen können, als Vorbild für Klebestreifen.

Biowissenschaften - 02.09.2021
Photosynthese auch bei Hitze: Helferprotein sichert die Bildung von Chlorophyll ab
Neue Studie zeigt Hitzeschutzfunktion des Chaperon cpSRP43 Mithilfe komplexer Stoffwechselprozesse stellen Pflanzen Chlorophyll her - den Stoff, der Pflanzen ihre grüne Farbe verleiht und Photosynthese ermöglicht. Dass die sogenannte Chlorophyllbiosynthese auch bei Hitze reibungslos funktioniert, verdanken die Pflanzen einem bestimmten Helferprotein: dem Chaperon cpSRP43.

Umwelt - Biowissenschaften - 01.09.2021
Totholz im globalen Kohlenstoff-Kreislauf
Totholz im globalen Kohlenstoff-Kreislauf
Wie schnell totes Holz im Wald abgebaut wird, hängt vom Klima ab sowie von Pilzen und Insekten. Ein Forschungsteam hat nun erstmals den Beitrag von Totholz zum globalen Kohlenstoffkreislauf ermittelt. Lebende Bäume nehmen viel Kohlendioxid aus der Atmosphäre auf und sind damit wichtige Klimaschützer.

Agronomie / Lebensmittelingenieur - Biowissenschaften - 01.09.2021
Welche Kartoffel trotz Phosphormangel gedeiht
Welche Kartoffel trotz Phosphormangel gedeiht
Göttinger Forschungsteam analysiert Knollen verschiedener Speiseund Stärkesorten   Phosphor ist ein essenzieller Pflanzennährstoff, der zeitlich nur begrenzt verfügbar ist. Sein Einsatz als Düngemittel muss also so gestaltet werden, dass es möglichst effizient genutzt wird und der Nährstoffverlust durch Auswaschung und Erosion minimiert wird.

Biowissenschaften - 31.08.2021
Neurowissenschaftlich fundierte neuronale Netze für Grundlagenforschung in Kognitionswissenschaft
Wissenschaftler der Freien Universität Berlin und der University of Plymouth (UK) entwickeln biologisch plausible neuronale Netze, um menschliche Kognition zu erforschen Ein Forschungsteam der Freien Universität Berlin und der University of Plymouth untersucht, ob neuronale Netze und Künstliche-Intelligenz-Algorithmen helfen können, die Grundlagen menschlicher Kognition zu verstehen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 31.08.2021
Frühere Erkältungen verbessern Immunreaktion gegen SARS-CoV-2
Frühere Erkältungen verbessern Immunreaktion gegen SARS-CoV-2
Kreuzimmunität gegen das neue Coronavirus Bestimmte Immunzellen, die Menschen in der Vergangenheit gegen Erkältungscoronaviren gebildet haben, stärken die Immunreaktion gegen SARS-CoV-2 - sowohl während der natürlichen Infektion als auch nach einer Impfung. Das zeigen Forschende der Charité - Universitätsmedizin Berlin, des Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) und des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik (MPIMG) in einer aktuellen Studie im Fachmagazin Science .

Biowissenschaften - 27.08.2021
Bewusste Wahrnehmung ist kein ’Alles oder nichts’
HU-Studie liefert neue Erkenntnisse über das Bewusstsein Wie gestaltet sich der Zugang zur bewussten Wahrnehmung und wie lässt sich Bewusstsein charakterisieren? In einer Studie sind Wissenschaftler:innen der Humboldt-Universität dieser Frage nachgegangen. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass visuelles Bewusstsein nicht als rein binäres Phänomen angesehen werden kann, bei dem man Dinge entweder bewusst wahrnimmt oder nicht - ähnlich wie bei einem

Gesundheit - Biowissenschaften - 27.08.2021
Krebszellen auf der schiefen Bahn
Wie Anpassungen Tumorbehandlungen erschweren können Ein Tumor besteht aus zahlreichen Zelltypen mit verschiedenen Eigenschaften. Die Unterschiede zwischen einzelnen Krebszellen bestimmen die Entwicklung der Krankheit, aber auch die Wirkung von zielgerichteten Therapien. Einem Forschungsteam der Charité - Universitätsmedizin Berlin und des Deutschen Konsortiums für translationale Krebsforschung (DKTK) ist es nun gelungen, die Lebenswege von Darmkrebszellen nachzuverfolgen.

Biowissenschaften - 25.08.2021
Bisher ältestes Genom aus Wallacea mit ganz eigenem Verwandtschaftsprofil
Bisher ältestes Genom aus Wallacea mit ganz eigenem Verwandtschaftsprofil
Das bisher älteste analysierte Genom eines modernen Menschen aus dem Gebiet Wallacea, den Inseln zwischen Westindonesien und Papua-Neuguinea, weist eine bisher noch nicht beschriebene Zusammensetzung menschlicher Verwandtschaft auf. Das Individuum, aus dessen Schädelknochen das Genmaterial isoliert werden konnte, war zur Zeit der Jäger und Sammler vor mehr als 7.000 Jahren an der heutigen Fundstätte Leang Panninge (,Fledermaushöhle') auf der Insel Sulawesi bestattet worden.

Gesundheit - Biowissenschaften - 24.08.2021
Mit Lärchenextrakt und mehr Bewegung die Virusabwehr stärken
Mit Lärchenextrakt und mehr Bewegung die Virusabwehr stärken
Aktuelles aus der Forschung rund um das SARS-CoV-2-Virus und seine Folgen. MHH-Studie untersucht den Einfluss von Prostaglandin E2 auf das Immunsystem Stand: 24. August 2021 Nicht alle Infektionen mit SARS-CoV-2 verlaufen gleich. Bestimmte Faktoren erhöhen das Risiko, schwer an COVID-19 zu erkranken.

Biowissenschaften - Umwelt - 24.08.2021
Wachsende Großstädte bedrohen Vogelgemeinschaften
Wachsende Großstädte bedrohen Vogelgemeinschaften
Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen untersucht Ackerlandvögel in indischer ,,Megacity" Die sich ausbreitenden Großstädte und ihre negativen Folgen für die Artenvielfalt sind in Ländern der gemäßigten Zonen wie Deutschland umfassend untersucht worden. In tropischen Regionen des Globalen Südens, wo sich die meisten Urbanisierungs-Hotspots befinden, wurde dazu jedoch weniger geforscht.

Biowissenschaften - Geowissenschaften - 23.08.2021
Ein Fisch auf dem Weg zu neuen Ufern
Ein Fisch auf dem Weg zu neuen Ufern
Eiszeitliche Knochen verraten, wie sich Stichlinge an neue Lebensräume anpassen Dreistachlige Stichlinge leben sowohl im Salzals auch im Süßwasser. Als am Ende der letzten Eiszeit die Gletscher schmolzen und neue Seen entstanden, fanden Stichlinge aus dem Meer darin neue Lebensräume. Felicity Jones und ihr Team am Tübinger Friedrich-Miescher-Laboratorium der Max-Planck-Gesellschaft untersuchen, wie sich das Genom der Fische im Zuge der Anpassung verändert.

Gesundheit - Biowissenschaften - 18.08.2021
Neues Verfahren identifiziert T-Zellen von Covid-19-Erkrankten
Neues Verfahren identifiziert T-Zellen von Covid-19-Erkrankten
Steckbrief verrät Aussehen, Zahl und Aktivität von Immunzellen gegen SARS-CoV-2 Bei der Bekämpfung des Corona-Virus und der Verhinderung von schweren Krankheitsverläufen spielen die T-Zellen eine entscheidende Rolle. Sie erkennen und bekämpfen das Virus direkt in den infizierten Zellen. Ein Münchner Forschungsteam hat die T-Zellen, die auf SARS-CoV-2 reagieren, genau typisiert und sie in unterschiedlichen Krankheitsstadien beschrieben.

Gesundheit - Biowissenschaften - 17.08.2021
Wie Mikroben ein Klinikzimmer erobern
Wie Mikroben ein Klinikzimmer erobern
Ein Forschungsteam aus Jena und Berlin untersuchte, wie Bakterien Stationszimmer in einem Klinikneubau besiedeln Ein Forschungsteam aus Jena und Berlin untersuchte über ein halbes Jahr lang, wie Bakterien Stationszimmer in einem Klinikneubau besiedeln. An der Türklinke, im Waschbecken und am Boden entwickeln die von den Menschen in den Raum getragenen Keime ein jeweils charakteristisches Artenspektrum.

Biowissenschaften - Umwelt - 17.08.2021
Vorsicht Überfischung: Große Laicher schützen und Bestände richtig bewerten
Vorsicht Überfischung: Große Laicher schützen und Bestände richtig bewerten
Studie: Das Erholungspotenzial genutzter Fischbestände wird systematisch Überschätzt Um Überfischung zu vermeiden, werden Zustand und Ertragsfähigkeit vieler Fischbestände mittels bestandskundlicher Analysen eingeschätzt. Die Fruchtbarkeit der Fischweibchen ist dafür eine wichtige Größe. In den meisten Berechnungen steckt jedoch ein systematischer Fehler: Die Eizahl kleinerer Laichfische wird Überschätzt, die von größeren wird unterschätzt - und gerade auf die stattlichen ,,Superlaicher" zielt die Fischerei.

Biowissenschaften - 16.08.2021
Bakteriengift macht Algen blind
Bakteriengift macht Algen blind
Jenaer Forschungsteam entdeckt Algen-tötenden Naturstoff in Bodenbakterien Forschende der Universität Jena entdecken ein Bakteriengift, das die Farb­pigmente im Augenfleck der einzelligen Grünalgen Chlamydomonas reinhardtii zerstört. Zu­sam­men mit einer weiteren giftigen Substanz machen die Bak­terien der Art Pseudomonas protegens die Grünalgen damit nicht nur orien­tierungsund bewegungslos, sondern schicken sie in den sicheren Tod.