Aktualitäten 2021

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Geowissenschaften



Ergebnisse 21 - 36 von 36.


Umwelt - Geowissenschaften - 30.06.2021
Ausbruch des Laacher-See-Vulkans neu datiert
Ausbruch des Laacher-See-Vulkans neu datiert
Laacher-See-Vulkaneruption fand vor 13. Jahren statt / Neues Datum liefert entscheidende Erkenntnisse über Klimaschwankungen am Ende der letzten Eiszeit Der Ausbruch des Laacher-See-Vulkans in der Eifel zählt zu den größten Eruptionen, die sich in Mitteleuropa ereignet haben. Der Vulkanausbruch förderte rund 20 Kubikkilometer Asche zutage und die Eruptionswolke reichte über 20 Kilometer in die Höhe, vergleichbar mit dem Ausbruch des Pinatubo auf den Philippinen im Jahr 1991.

Geowissenschaften - 24.06.2021
Daueraktivität kleiner Erdbeben lässt Berge wachsen
Daueraktivität kleiner Erdbeben lässt Berge wachsen
Erdbeben sind aus menschlicher Perspektive die Naturkatastrophen, die den größten Schaden anrichten - in den vergangenen hundert Jahre hatten sie mehr als 200. Tote und enorme wirtschaftliche Schäden zur Folge. Als besondere Bedrohung gelten Mega-Erdbeben mit Stärke neun oder höher auf der Richter-Skala.

Umwelt - Geowissenschaften - 28.05.2021
Kleine Schneeflocken im Meer haben eine große Wirkung
Kleine Schneeflocken im Meer haben eine große Wirkung
Forschende am Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie entwickeln biogeochemische Modelle weiter, die den marinen Stickstoffkreislauf erklären In den produktiven Zonen des Meeres gibt es einen ständigen Niederschlag an organischem Material, den sogenannten ,Marine Snow'. Dieser marine Schnee verhält sich wie richtiger Schnee: Große Flocken sind seltener und fallen schnell, kleine Flöckchen kommen sehr oft vor und rieseln langsam.

Astronomie / Weltraum - Geowissenschaften - 14.05.2021
Sonnenwind aus dem Zentrum der Erde
Modellobjekt für den Erdkern: Heidelberger Forschern gelingt Nachweis von solaren Edelgasen im Metall eines Eisenmeteoriten Hochpräzise Edelgasanalysen deuten darauf hin, dass im Erdkern vor über 4,5 Milliarden Jahren Sonnenwindpartikel unserer Ursonne eingeschlossen wurden. Von dort sind sie über viele Millionen Jahre hinweg in den darüber liegenden Gesteinsmantel gelangt.

Umwelt - Geowissenschaften - 12.05.2021
Ist die Klimasensitivität höher als gedacht?
Ist die Klimasensitivität höher als gedacht?
Metastudie zu Edelgaskonzentrationen im Grundwasser rekonstruiert Klima der letzten Eiszeit Die letzte Eiszeit vor rund 20. Jahren war unter Umständen kälter als dies bisherige Rekonstruktionen der globalen Temperatur in diesem Zeitraum vermuten lassen. Darauf deutet eine internationale Metastudie hin, die mit Beteiligung von Werner Aeschbach vom Institut für Umweltphysik der Universität Heidelberg durchgeführt wurde.

Geowissenschaften - 06.05.2021
Neuer Indikator für den Sauerstoffgehalt in frühzeitlichen Ozeanen entwickelt
Neuer Indikator für den Sauerstoffgehalt in frühzeitlichen Ozeanen entwickelt
Geowissenschaftliches Forschungsteam unter Kölner Leitung kommt durch die Analyse der Wolframisotopie dem Aufspüren von Sauerstoff in der frühen Erdgeschichte einen entscheidenden Schritt näher / PNAS-Veröffentlichung Sauerstoff ist essenziell für die Entwicklung von höherem Leben. Er war in den Ozeanen der frühesten Erdgeschichte jedoch kaum vorhanden.

Umwelt - Geowissenschaften - 28.04.2021
Saisonale Wasserressource am oberen Indus
Saisonale Wasserressource am oberen Indus
Heidelberger Geographen erstellen vollständiges Inventar der kaum erforschten Aufeis-Felder Saisonal auftretende Vorkommen von sogenanntem Aufeis stellen eine wichtige Ressource für die Wasserversorgung der lokalen Bevölkerung im Einzugsgebiet des oberen Indus dar. Dennoch wurden sie bislang kaum erforscht.

Geowissenschaften - 07.04.2021
Asteroidenkrater auf der Erde erweitert Verständnis von Marskratern
Asteroidenkrater auf der Erde erweitert Verständnis von Marskratern
Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen entdeckt Kraterbodensenkung anhand schüsselförmig gelagerter Vulkanasche-Schicht Das knapp 15 Millionen Jahre alte Nördlinger Ries mit seinen Seeablagerungen ist ein sedimentgefüllter Einschlagkrater. Er ist vom Aufbau vergleichbar mit den Kratern, die derzeit auf dem Mars erkundet werden.

Geowissenschaften - 01.04.2021
Als ein Strahl aus geschmolzenem Meteoritengestein die Erde traf
Forschungsteam unter Beteiligung der Freien Universität Berlin findet Spuren eines früheren Meteoriteneinschlags in der Antarktis / Neubewertung der Bedrohung durch Asteroiden Eine internationale Forschungsgruppe hat herausgefunden, dass ein großer Meteorit vor etwa 430. Jahren das antarktische Eisschild traf.

Geowissenschaften - Astronomie / Weltraum - 24.03.2021
Ein Meeresspiegel für alle
Ein Meeresspiegel für alle
Das Schwerefeld der Erde als Basis des Internationalen-Höhen-Referenz-Systems Die Höhen auf der Landkarte werden traditionell in Metern über dem Meer angegeben. Doch dieses ist nicht überall gleich hoch. Unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) haben Forschungsgruppen ein Internationales-Höhen-Referenz-System, IHRS, entwickelt, das geodätische Messungen überall auf der Welt vergleichbar macht.

Umwelt - Geowissenschaften - 18.03.2021
Emissionsrückgang aufgrund der Corona-Lockdowns hat das globale Klima nicht wesentlich beeinflusst 
Aufgrund der Corona-Lockdowns ist der weltweite Ausstoß von Treibhausgasen und Aerosolen im Jahr 2020 deutlich gesunken / Die Veränderung war wahrscheinlich nicht nachhaltig genug, um einen spürbaren Einfluss auf das Klima zu haben  Der Rückgang der Emissionen durch die weltweiten Covid-19-Lockdowns war sowohl vom Ausmaß als auch von der Dauer her zu gering, um einen signifikanten Einfluss auf das globale Klima zu haben.

Geowissenschaften - Umwelt - 01.03.2021
Landschaftsdynamik in ihrer räumlichen und zeitlichen Dimension verstehen
Heidelberger Geoinformatiker entwickeln neue computerbasierte Methode zur Analyse von topographischen Änderungen Die Oberfläche der Erde unterliegt ständigen Veränderungen, durch die Landschaften dynamisch geformt werden. Globale Phänomene wie der Klimawandel spielen ebenso eine Rolle wie kurze, lokal auftretende Ereignisse natürlichen oder menschlichen Ursprungs.

Chemie - Geowissenschaften - 23.02.2021
Zutaten für früheste Lebensformen in 3,5 Milliarden Jahre altem Gestein erhalten
Zutaten für früheste Lebensformen in 3,5 Milliarden Jahre altem Gestein erhalten
Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Göttingen entdeckt biologisch relevante organische Moleküle in Flüssigkeitseinschlüssen Es ist allgemein akzeptiert, dass die frühesten Lebensformen kleine organische Moleküle als Baumaterialien und Energiequellen nutzten konnten. Doch die Existenz solcher Komponenten in frühen Lebensräumen konnte auf der Erde bisher nicht nachgewiesen werden.

Geowissenschaften - 17.02.2021
Mit globalen Kartierungsprojekten humanitären Organisationen helfen
Mit globalen Kartierungsprojekten humanitären Organisationen helfen
Freie digitale Weltkarten wie OpenStreetMap (OSM) haben sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Instrument der Unterstützung von humanitären Missionen auf der ganzen Welt entwickelt. Im Katastrophenmanagement ebenso wie bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der Vereinten Nationen eröffnen die von einer freiwillig arbeitenden ,,Mapper-Community" zusammengetragenen Geodaten neue Möglichkeiten, Hilfseinsätze zu koordinieren und Nachhaltigkeitsprojekte umzusetzen.

Geowissenschaften - 26.01.2021
Granatsande als Schlüssel zur Rekonstruktion geologischer Prozesse
Granatsande als Schlüssel zur Rekonstruktion geologischer Prozesse
Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Göttingen nutzt Informationen aus Sandkörnern, um verborgene Gesteinskreisläufe zu enthüllen Auf einer abgelegenen Insel in Papua-Neuguinea hat ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Göttingen eine wichtige geologische Entdeckung in granatreichem Sand gemacht.

Umwelt - Geowissenschaften - 26.01.2021
Die Krux mit den Klimatrends
Die Krux mit den Klimatrends
Die instrumentellen Klimaaufzeichnungen sind menschliches Kulturerbe, das Produkt der sorgfältigen Arbeit vieler Generationen von Menschen auf der ganzen Welt. Aber Veränderungen in der Art und Weise, wie die Temperatur gemessen wurde, und in der Umgebung der Wetterstationen können zu falschen Trends führen.