Aktualitäten 2021

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Geowissenschaften



Ergebnisse 1 - 20 von 34.


Geowissenschaften - Biowissenschaften - 27.12.2021
DNA in archäologischen Sedimenten
DNA in archäologischen Sedimenten
Alte menschliche und tierische DNA bleibt in mikroskopisch kleinen Knochenund Kotfragmenten erhalten Durch die Analyse von in Sedimenten konserviertem Erbgut kann die Anwesenheit von Menschen und Tieren an archäologischen Fundstätten nachgewiesen werden. Nur wenig war bisher darüber bekannt, wie DNA über lange Zeiträume in Sedimenten Überdauert.

Geowissenschaften - Umwelt - 22.12.2021
Schwingende Berge
Schwingende Berge
Das Matterhorn wirkt wie ein unverrückbarer, massiver Berg, der seit Tausenden von Jahren in der Landschaft über Zermatt thront. Eine Studie zeigt nun, dass dieser Eindruck täuscht. Ein internationales Forschungsteam hat nachgewiesen, dass das Matterhorn dauernd leicht in Bewegung ist: Der Gipfel schwingt in gut zwei Sekunden um wenige Nanobis Mikrometer hin und her, angeregt durch seismische Wellen in der Erde.

Umwelt - Geowissenschaften - 18.11.2021
Abgeschwächter Golfstrom verringerte den Monsunregen
Abgeschwächter Golfstrom verringerte den Monsunregen
Stalagmiten offenbaren, wie grönländisches Schmelzwasser das tropische Klima vor mehr als 100.000 Jahren veränderte Der abtauende Eisschild Grönlands könnte auch für die Wasserversorgung der Tropen gravierende Folgen haben. Denn dadurch fließen immer größere Mengen Süßwasser in den Nordatlantik, wodurch sich der Golfstrom verlangsamen könnte.

Umwelt - Geowissenschaften - 02.11.2021
Abschmelzen der Gletscher in Patagonien wird durch Klimawandel bestimmt - aber auch durch die Geometrie von Seen
Seit Jahrzehnten schrumpfen die Gletscher der großen patagonischen Inlandeise - Folge des zunehmenden Klimawandels. Ein internationales Team unter der Beteiligung von Wissenschaftlern des Geographischen Institutes der Humboldt-Universität zu Berlin hat nun entschlüsselt, wie vor der Gletscherfront des Grey-Gletschers in Chile das Kalben von Eisbergen und die Eisschmelze an der Gletscherfront durch stabile thermische Schichtung des Sees und durch die Geometrie des Seebodens dominiert werden.

Umwelt - Geowissenschaften - 25.10.2021
Seit wann beeinflussen Menschen die Landschaftsentwicklung?
Seit wann beeinflussen Menschen die Landschaftsentwicklung?
Zweifel an menschgemachter Landschaftsentwicklung während der Steinzeit Die Wissenschaft ist sich darin einig, dass das Wirken des Menschen seine Umwelt signifikant beeinflusst und verändert. Doch seit wann, darüber herrscht noch Uneinigkeit. Bislang galt der Auelehm, der unter anderem an der Weißen Ester zu finden ist, als Indiz für menschengemachte Landschaftsentwicklung seit der Steinzeit.

Umwelt - Geowissenschaften - 19.10.2021
Wie schnell erholt sich das Klima?
Wie schnell erholt sich das Klima?
Untersuchungen der JGU zeigen: Nach einer Klimaerwärmung von fünf bis acht Grad Celsius vor 56 Millionen Jahren brauchte das Klima 20.000 bis 50.000 Jahre, um sich zu stabilisieren Der Klimawandel lässt die Temperaturen steigen und verstärkt die Gefahren durch Stürme, Starkregen und Hochwasser - das zeigte nicht nur die Flutkatastrophe im Ahrtal.

Paläontologie - Geowissenschaften - 11.10.2021
Älteste Fußspuren von Vormenschen auf Kreta datiert
Älteste Fußspuren von Vormenschen auf Kreta datiert
Die ältesten bekannten Fußspuren von Vormenschen stammen von der Mittelmeerinsel Kreta und sind mindestens sechs Millionen Jahre alt. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Team von Forschern aus Deutschland, Schweden, Griechenland, Ägypten und England, unter Leitung der Tübinger Wissenschaftler Uwe Kirscher und Madelaine Böhme vom Senckenberg Center for Human Evolution and Palaeoenvironment der Universität Tübingen.

Astronomie / Weltraum - Geowissenschaften - 30.09.2021
Bombardement von Planeten im frühen Sonnensystem
Untersuchungen zum Asteroiden Vesta liefern neue Erkenntnisse zur Entstehung erdähnlicher Planeten Der größte Asteroid unseres Sonnensystems - Vesta - war sehr viel früher einer umfangreichen Einschlagserie großer Gesteinskörper ausgesetzt als bislang angenommen. Zu dieser Schlussfolgerung kommen Forscher einer internationalen Kollaboration unter Beteiligung von Geowissenschaftlern der Universität Heidelberg und der Freien Universität Berlin.

Astronomie / Weltraum - Geowissenschaften - 23.09.2021
Scharfer Blick in vereiste Mondkrater
Scharfer Blick in vereiste Mondkrater
Künstliche Intelligenz ermöglicht schärfere Bilder der lunaren Strukturen In den Polarregionen des Mondes finden sich Krater und Senken, in die niemals Sonnenlicht fällt. Die bisher höchstaufgelösten Bilder aus der ewigen Nacht von 17 solcher Gebiete legt eine Gruppe von Forschern unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Göttingen heute in der Fachzeitschrift Nature Communications vor.

Biowissenschaften - Geowissenschaften - 23.08.2021
Ein Fisch auf dem Weg zu neuen Ufern
Ein Fisch auf dem Weg zu neuen Ufern
Eiszeitliche Knochen verraten, wie sich Stichlinge an neue Lebensräume anpassen Dreistachlige Stichlinge leben sowohl im Salzals auch im Süßwasser. Als am Ende der letzten Eiszeit die Gletscher schmolzen und neue Seen entstanden, fanden Stichlinge aus dem Meer darin neue Lebensräume. Felicity Jones und ihr Team am Tübinger Friedrich-Miescher-Laboratorium der Max-Planck-Gesellschaft untersuchen, wie sich das Genom der Fische im Zuge der Anpassung verändert.

Umwelt - Geowissenschaften - 20.08.2021
Starkregenprognose aus den Eifelmaaren
Starkregenprognose aus den Eifelmaaren
Sedimentbohrkerne weisen auf mehr Starkregenereignisse in Warmzeiten und weniger Klimavariabilität in Kaltzeiten hin GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG DES MAX-PLANCK-INSTITUTS FÜR CHEMIE UND DER JOHANNES GUTENBERG-UNIVERSITÄT MAINZ  Zwischen dem vom Hochwasser verwüsteten Kreis Ahrweiler und den Vulkanseen in der Eifel liegen weniger als einhundert Kilometer.

Geowissenschaften - Labor - 19.08.2021
Laborexperimente stellen Lehrmeinung zur Gebirgsbildung der Südanden infrage
Laborexperimente stellen Lehrmeinung zur Gebirgsbildung der Südanden infrage
Laborexperimente stellen Lehrmeinung zur Gebirgsbildung der Südanden infrage Modellierungen zeigen erstmals gebirgsweites tektonisches Muster Durch die Verschiebung zweier Kontinentalplatten entstehen und verändern sich die Anden seit Millionen Jahren. Doch welche geodynamischen Prozesse laufen dabei ab? Ein Forschungsteam der Universität Hamburg stellt mithilfe von Laborexperimenten das bisherige Modell der Entstehung der Südanden infrage.

Geowissenschaften - Umwelt - 16.08.2021
Keine Algenblüte in der eisfreien Arktis
Plankton wird im arktischen Ozean nicht vermehrt wachsen, weil ihm nicht genügend Stickstoff zur Verfügung steht Der Arktische Ozean erwärmt sich und das Meereis schrumpft. Damit vergrößert sich die Wasseroberfläche des Arktischen Ozeans, auf die Sonnenlicht trifft. Wird dadurch das Planktonwachstum boomen, das wiederum Fische und andere Tiere ernähren könnte, und so ein blühendes Ökosystem entstehen? Eher nicht, wie Erkenntnisse eines Forschungsteams unter Leitung der Princeton University und des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz zeigen.

Geowissenschaften - 11.08.2021
Virtuelle Experimente: Geophysiker der WWU erforschen am Computer die Entstehung der Erde
Virtuelle Experimente: Geophysiker der WWU erforschen am Computer die Entstehung der Erde
Obwohl Dr. Christian Maas ausschließlich am Computer forscht, ist es manchmal, als stünde er im Labor. "Ich mache Experimente", sagt er. Mit seinen virtuellen Experimenten untersucht der Geophysiker eine Frage, auf die man in keinem Labor der Welt eine Antwort finden könnte: die Frage, wie die Erde entstanden ist.

Geschichte / Archeologie - Geowissenschaften - 04.08.2021
Neandertaler im Harz verzierte Knochen bereits vor mehr als 50.000 Jahren
Fund aus der Einhornhöhle in Niedersachsen wirft neues Licht auf die kognitiven Fähigkeiten unseres letzten Vorfahren / Forschungsprojekt mit Beteiligung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Freien Universität Berlin Funde eines Forschungsteams in einer Höhle in Niedersachsen legen nahe, dass es sich beim Neandertaler nicht um einen primitiven Vormenschen handelt, wie dies seit der Entdeckung erster Fossilreste im 19. Jahrhundert allgemein vermutet wird.

Umwelt - Geowissenschaften - 20.07.2021
Punktgenaue Hochwasser-Warnung mit Straße und Hausnummer
Punktgenaue Hochwasser-Warnung mit Straße und Hausnummer
Ein neues Frühwarn-System der RWTH Aachen kann bis zur Hausnummer genau das Überflutungs-Risiko bei Starkregenvorhersagen und zu erwartende Schäden beschreiben. Betroffene könnten so punktgenau alarmiert werden. Nach der Flut befürchten die Forschenden jetzt Schadstoffe im angeschwemmten Schlamm.   Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der RWTH Aachen haben ein Hochwasser-Frühwarnsystem entwickelt, das zu erwartende Schäden an Gebäuden bis auf die Hausnummer genau vorhersagen soll.

Geowissenschaften - Umwelt - 14.07.2021
Langfristige Klimaregulierung hat sich mit der Ausbreitung von Meerestieren und Landpflanzen verändert
Langfristige Klimaregulierung hat sich mit der Ausbreitung von Meerestieren und Landpflanzen verändert
Geowissenschaftliche Studie zeichnet Karbonat-Silikat-Zyklus über drei Milliarden Jahre hinweg anhand von Lithium-Isotopenwerten nach Das Klima auf der Erde war über einen langen Zeitraum hinweg relativ stabil. So herrschten während drei Milliarden Jahren warme Temperaturen mit hohen Kohlendioxidwerten vor - bis vor etwa 400 Millionen Jahren eine Veränderung einsetzte.

Geowissenschaften - 05.07.2021
Die innere Schönheit des Hagelkorns
Die innere Schönheit des Hagelkorns
Hagelstürme lösten kürzlich Erinnerungen an das verheerende Unwetter von 2013 aus. Damals wurden Schäden in Milliardenhöhe angerichtet, die Schäden aus den jüngsten Unwettern werden derzeit noch erhoben. Bei allem Ärger, den Hagelkörner für Menschen bedeuten, besitzen sie jedoch gleichzeitig eine bislang unbekannte ,,innere Schönheit": Die Tübinger Geowissenschaftler Professor Paul Bons und Catherine Bauer haben in einer Studie erstmals ihre Kristallstruktur sichtbar gemacht.

Umwelt - Geowissenschaften - 30.06.2021
Ausbruch des Laacher-See-Vulkans neu datiert
Ausbruch des Laacher-See-Vulkans neu datiert
Laacher-See-Vulkaneruption fand vor 13.077 Jahren statt / Neues Datum liefert entscheidende Erkenntnisse über Klimaschwankungen am Ende der letzten Eiszeit Der Ausbruch des Laacher-See-Vulkans in der Eifel zählt zu den größten Eruptionen, die sich in Mitteleuropa ereignet haben. Der Vulkanausbruch förderte rund 20 Kubikkilometer Asche zutage und die Eruptionswolke reichte über 20 Kilometer in die Höhe, vergleichbar mit dem Ausbruch des Pinatubo auf den Philippinen im Jahr 1991.

Geowissenschaften - 24.06.2021
Daueraktivität kleiner Erdbeben lässt Berge wachsen
Daueraktivität kleiner Erdbeben lässt Berge wachsen
Erdbeben sind aus menschlicher Perspektive die Naturkatastrophen, die den größten Schaden anrichten - in den vergangenen hundert Jahre hatten sie mehr als 200.000 Tote und enorme wirtschaftliche Schäden zur Folge. Als besondere Bedrohung gelten Mega-Erdbeben mit Stärke neun oder höher auf der Richter-Skala.