Aktualitäten 2020

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Geowissenschaften



Ergebnisse 1 - 19 von 19.


Geowissenschaften - 22.12.2020
Plattentektonischer Kaltstart der Erde trotz laufender Standheizung
Plattentektonischer Kaltstart der Erde trotz laufender Standheizung
Obwohl die frühe Erde im Inneren deutlich heißer als heute war, starteten plattentektonische Prozesse erst sehr langsam / PNAS-Veröffentlichung Die beiden Kölner Wissenschaftler Jonas Tusch, PhD und Carsten Münker vom Institut für Geologie und Mineralogie haben herausgefunden, dass Mantelkonvektion, also die Durchmischung des fast 3000 km tief reichenden Erdmantels in der Frühphase unseres Planeten vor etwa 4,5 Milliarden Jahren, erstaunlich langsam vonstattenging und räumlich sehr begrenzt war.

Umwelt - Geowissenschaften - 25.11.2020
Eisschilde an den Polen beeinflussen sich gegenseitig
Eisschilde an den Polen beeinflussen sich gegenseitig
In den letzten 40.000 Jahren haben sich Eisschilde, die Tausende Kilometer voneinander entfernt sind, durch Veränderungen des Meeresspiegels gegenseitig beeinflusst. Ein internationales Wissenschaftlerteam unter Beteiligung der Universität Bonn verglich Modellierungen von Eisschildveränderungen während des jüngsten Eiszeitzyklus mit neu verfügbaren geologischen Aufzeichnungen.

Umwelt - Geowissenschaften - 07.10.2020
Alte und stabile Ökosysteme haben langlebige Arten
Alte und stabile Ökosysteme haben langlebige Arten
Tiefbohrung im ältesten und artenreichsten See Europas liefert neue Erkenntnisse zur Evolution / Veröffentlichung in ,,Science Advances" Je älter und stabiler ein Ökosystem ist, umso langlebiger sind die dort lebenden Arten und umso beständiger die Artengemeinschaften. Diese neuen Erkenntnisse zur Evolution gewann ein internationales Forscherteam unter der Leitung der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Universität zu Köln mit Hilfe einer Tiefbohrung im Ohrid-See.

Geowissenschaften - 01.10.2020
Paläoerdbeben in den Alpen
Paläoerdbeben in den Alpen
Neue Datierungsmethoden sollen erstmals Zeitlücke über jüngste Aktivitäten an bedeutender Störungslinie schließen Das östliche Periadriatische Verwerfungssystem an der Grenze von den Ostzu den Südalpen weist nach derzeitigem Forschungsstand kaum historische und instrumentelle Erdbeben auf - obwohl es zu den tektonisch wichtigsten Merkmalen der Alpen zählt.

Geowissenschaften - 23.09.2020
Überflutungs-Risiken: Genauere Daten durch Covid-19
Überflutungs-Risiken: Genauere Daten durch Covid-19
Momentan entwickelte GPS-Verfahren erlauben es, Höhenänderungen der Erdoberfläche regelmäßig zu messen. Eine Studie der Universität Bonn belegt nun, dass sich während der Pandemie die Qualität der Messdaten zumindest an manchen Stationen deutlich verbessert haben dürfte. Die Ergebnisse zeigen, welche Faktoren bei der Installation von GPS-Antennen künftig verstärkt berücksichtigt werden sollten.

Geowissenschaften - Biowissenschaften - 25.08.2020
Mitgefressener Mineralstaub hinterlässt charakteristische Abnutzungsspuren an Tierzähnen
Mitgefressener Mineralstaub hinterlässt charakteristische Abnutzungsspuren an Tierzähnen
Die Zahnabnutzung gibt Aufschluss über die Ernährungsweisen und Lebensräume ausgestorbener Tiere. Nun hat ein Forschungsteam unter Beteiligung des Centrums für Naturkunde der Universität Hamburg erstmals untersucht, welche Rolle mineralischer Staub auf Pflanzen bei diesem Prozess spielt. Die Studie wurde im Fachmagazin ,,Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America" (PNAS) veröffentlicht.

Geowissenschaften - Agronomie / Lebensmittelingenieur - 24.08.2020
Mitgefressener Mineralstaub hinterlässt charakteristische Abnutzungsspuren an Zähnen
Mitgefressener Mineralstaub hinterlässt charakteristische Abnutzungsspuren an Zähnen
Studienergebnisse von Paläontologen der JGU ermöglichen genauere Rückschlüsse auf die Ernährung und Lebensräume ausgestorbener Pflanzenfresser Mitgefressener mineralischer Staub verursacht an den Zähnen pflanzenfressender Wirbeltiere teilweise deutliche Abnutzungsspuren, die sich je nach Art des Staubs erheblich voneinander unterscheiden können.

Geschichte / Archeologie - Geowissenschaften - 09.07.2020
Neue Methode löst altes Rätsel: Hafnium-Isotope als Schlüssel
Neue Methode löst altes Rätsel: Hafnium-Isotope als Schlüssel
Die genaue Herkunft von hochwertigem transparenten Glas aus der römischen Kaiserzeit (3.Jahrhundert nach Christus) - zum Beispiel für Gefäße und Fensterglas - war lange Zeit nicht nachweisbar. Historische Quellen legten wegen der in Quellen gefundenen Bezeichnung "alexandrinisch" den Ursprung in Ägypten nahe, doch ließ sich das bislang nicht nachweisen.

Umwelt - Geowissenschaften - 30.06.2020
Wildbienen sind auf die Landschaftsstruktur angewiesen
Wildbienen sind auf die Landschaftsstruktur angewiesen
Forschungsteam unter Göttinger Leitung untersucht Einfluss von Blühstreifen, Öko-Landbau und kleinen Feldern Sowohl die Anlage von Blühstreifen an konventionellen Getreidefeldern als auch die erhöhte Blütendichte im Öko-Landbau fördern Hummeln wie auch einzeln lebende Wildbienen und Schwebfliegen. Hummelvölker profitieren von Blühstreifen an kleinen Feldern, aber von großen Feldern im Ökolandbau.

Geowissenschaften - Umwelt - 29.06.2020
Wie Vulkane in der Tiefsee explodieren
Explosive Vulkanausbrüche sind auch tief unten im Meer möglich - obwohl die Wassermassen dort einen gewaltigen Druck ausüben. Wie das genau vor sich geht, berichtet ein internationales Team im Journal ,,Nature Geoscience". Die meisten Vulkanausbrüche finden ,,ungesehen" am Grund der Weltmeere statt.

Umwelt - Geowissenschaften - 25.06.2020
Kein Platz für den Klimawandel
Kein Platz für den Klimawandel
Welchen Einfluss haben steigende Temperaturen und die zunehmende Zahl heißer Tage auf Städte, insbesondere auf die Hitzebelastung öffentlicher Plätze? Und welche Anpassungsmaßnahmen müssen im Zuge des Klimawandels ergriffen werden? Das haben Geographen der Universität Heidelberg in einem Projekt unter der Leitung von Kathrin Foshag am Beispiel Heidelbergs untersucht.

Umwelt - Geowissenschaften - 22.06.2020
Rätselhafte Klimaabweichung
Rätselhafte Klimaabweichung
Neue Forschungsergebnisse unterstreichen die entscheidende Rolle, die das Meereis im gesamten Südpolarmeer für das atmosphärische CO2 in Zeiten des raschen Klimawandels in der Vergangenheit spielte. Ein internationales Wissenschaftlerteam unter Beteiligung der Universität Bonn hat gezeigt, dass das saisonale Wachstum und die Zerstörung des Meereises in einer sich erwärmenden Welt die biologische Produktivität der Meere rund um die Antarktis erhöht, indem es Kohlenstoff aus der Atmosphäre abzieht und im tiefen Ozean speichert.

Geowissenschaften - 11.06.2020
Kräfte in der Erdkruste bestimmen die Höhe von Gebirgen: Neue Studie von Geowissenschaftlern über das
Kräfte in der Erdkruste bestimmen die Höhe von Gebirgen: Neue Studie von Geowissenschaftlern über das "Wachsen" von Bergen
Welche Kräfte und Mechanismen haben einen Einfluss auf die Höhe von Bergen? Wissenschaftler der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) und des Deutschen Geoforschungszentrums (GFZ) in Potsdam haben eine überraschende Antwort auf diese oft diskutierte Frage gefunden: Es sind nicht Erosion und Verwitterung von Gestein, die die Obergrenze von Gebirgsmassiven festlegen, sondern ein Kräftegleichgewicht in der Erdkruste.

Geowissenschaften - Umwelt - 25.05.2020
Asteroid traf die Erde im ,,tödlichsten Winkel
Asteroid traf die Erde im ,,tödlichsten Winkel"
Was führte dazu, dass ein Asteroideneinschlag vor 66 Millionen Jahren nahe der heutigen Hafenstadt Chicxulub in Mexiko ungefähr 75 Prozent des damaligen Lebens auf der Erde auslöschte? Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung von Ulrich Riller aus dem Fachbereich Geowissenschaften der Universität Hamburg hat diese Frage mithilfe von Bohrkernen und Computersimulationen untersucht.

Geowissenschaften - Paläontologie - 17.04.2020
Asteroid löste Massenaussterben am Ende der Kreidezeit aus
Asteroid löste Massenaussterben am Ende der Kreidezeit aus
Vor 66 Millionen Jahren - an der Grenze von der Kreidezeit zum Paläogen - starben rund Dreiviertel der Tierarten aus, unter anderem die Dinosaurier. Die Ursache dafür wird seit Jahrzehnten in der Wissenschaft kontrovers diskutiert. Aktuelle Untersuchungen eines internationalen Forscherteams deuten darauf hin, dass ein Asteroideneinschlag alleiniger Verursacher dieses Massenaussterbens war und vulkanische Aktivität keine Rolle gespielt hat, auch wenn sie durchaus Auswirkungen auf das Klima und die Biosphäre hatte.

Geowissenschaften - Chemie - 04.03.2020
Der Weg des Schwefels durch die Erdkruste
Internationale Forschungsstudie unter Beteiligung der Freien Universität Berlin über Schwefelkreisläufe am Meeresgrund und in der Lithosphäre / Veröffentlichung in Fachzeitschrift ,,Nature Communications" Einem internationalen Forschungsteam, darunter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Freien Universität Berlin, ist es gelungen, neue Erkenntnisse über die verborgenen geochemischen Vorgänge im Erdinneren zu gewinnen.

Geowissenschaften - Umwelt - 28.02.2020
Alte Meteoritenstätte gibt neue Hinweise auf die Vergangenheit des Mars
Internationales Forschungsteam mit Göttinger Beteiligung rekonstruiert pH-Werte (pug) Die Marsatmosphäre - und die Frage, ob dort einst Leben möglich war - treibt die Wissenschaft schon seit langem an. Während die Existenz großer Gewässer auf dem frühen Mars unbestritten ist, ist bislang unklar, ob Leben dort möglich war.

Umwelt - Geowissenschaften - 20.01.2020
Landschaften sind wichtig für Leib und Seele
Landschaften sind wichtig für Leib und Seele
Forschungsteam unter Leitung der Universitäten Göttingen und Kassel analysiert Gesundheitswert (pug) Wie wichtig Landschaften für unser körperliches und seelisches Wohl sind, hat ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universitäten Göttingen und Kassel untersucht. Ruhe, Friedfertigkeit und Entspannung sind demnach die wichtigsten Werte, welche Menschen in Europa mit der Landschaft verbinden.

Geowissenschaften - Paläontologie - 17.01.2020
Dinosaurier starben wegen eines Asteroideneinschlags aus
Dinosaurier starben wegen eines Asteroideneinschlags aus
Forscher widerlegen Theorie eines Vulkanausbruchs als Grund für Massensterben / Mineralogen und Planetologen der Universität Münster an weltweiter Studie in 'Science' beteiligt Waren es Vulkanausbrüche im Westen Indiens oder ein Asteroideneinschlag, der die Dinosaurier und viele andere Tierarten vor 66 Millionen Jahren aussterben ließ' Darüber diskutieren Forscherinnen und Forscher bereits seit den Achtzigerjahren.