Zukunft der Hochschule für Politik:

Stellungnahme der Hochschulleitung und des Senats zur Berichterstattung in der Süddeutschen Zeitung

Um die Zukunft der Hochschule für Politik (HfP) wird seit Längerem eine Diskussion geführt, die medial entsprechend begleitet wird. Nun hat sich auch der Bayerische Landtag dieser Thematik angenommen. Die LMU begrüßt dies ausdrücklich, denn nur so kann die längst überfällige Reform der Hochschule angegangen werden. Der Landtag muss sich nach Ansicht der LMU sowohl mit einer Überarbeitung der gesetzlichen Verankerung der HfP, aber auch mit einer Reform der nach Maßgabe moderner politikwissenschaftlicher Forschung und Lehre inhaltlich wie personell vollkommen überholten Strukturen der Hochschule befassen. ,,Wir haben nun durch eine deutliche Positionierung in der Öffentlichkeit den dringend nötigen Reformprozess angestoßen. In der künftigen Diskussion ist es für uns jedoch wichtig, dass der LMU nicht weiter Verpflichtungen gegenüber der Hochschule für Politik aufgebürdet werden", sagt Präsident Professor Bernd Huber.

Der Senat der LMU hat in seiner gestrigen Sitzung festgestellt, dass die gegenwärtige Situation, in der die Sozialwissenschaftliche Fakultät die Verantwortung für die Durchführung der Diplomprüfungen an der Hochschule für Politik trägt, nicht mehr länger zumutbar ist, und fordert, eine rasche, für die Sozialwissenschaftliche Fakultät akzeptable Lösung herbeizuführen.

Hochschulleitung und Senat der LMU hoffen, dass der Diskussion schon bald Taten folgen, die auf eine Modernisierung der zweifellos sehr verdienten HfP abzielen.

 
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