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Ziele und Methoden der Neurotechnologie

Ziele und Methoden der Neurotechnologie
Es gibt nur wenige Wissenschaftsbereiche, die so fachübergreifend aufgestellt sind wie die Neurotechnologie. Die Entwicklung technischer Lösungen zur Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems erfordert ein ganzes Spektrum wissenschaftlicher Beiträge. Das beginnt bei dem biologischen und mathematisch-theoretischen Verständnis der Vorgänge im Nervensystem. Ingenieure und Materialtechniker sind gefragt, wenn es um die Möglichkeiten der „aufnahme“ zwischen Gerät und Organismus und die Suche nach körperverträglichen Materialien geht. Um die Implantate, die ins Nervensystem eingesetzt werden sollen, so klein wie möglich zu halten, sind völlig neue Wege bei der Miniaturisierung von Gerätekomponenten notwendig. Die Universität Freiburg lädt in diesem Wintersemester die interessierte Öffentlichkeit herzlich ein zur
Öffentlichen Ringvorlesung: „Ziele und Methoden der Neurotechnologie“, jeweils montags, 20 Uhr
Hörsaal der Biologie I (Zoologie), Hauptstraße 1, Freiburg
Die Unabhängigkeit von konventionellen Energiequellen ist für die Entwicklung langlebiger neurotechnologischer Geräte zudem eine wichtige Frage. Die Robotik ist gefordert um für gelähmte oder verlorene Gliedmaßen einen Ersatz zu liefern, der sich in Präzision und Flexibilität zum Beispiel mit einer menschlichen Hand messen kann.
Den Auftakt macht am Montag, den 10.Oktober 2011, Ulrich Egert vom Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) und dem Bernstein Center Freiburg (BCF) mit der einführenden Vorlesung „Neurotechnologie in Freiburg – Schnittstellen zum Gehirn“.
Das komplette Programm der zwölf Vorlesungen umfassenden Reihe ist im Internet unter www.brainlinks.uni-freiburg.de abrufbar. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, die Zahl der Sitzplätze ist jedoch begrenzt.
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