Wissenschaftler erhält Preis der Stiftung für Polnische Wissenschaft (FNP)

Physiker der Freien Universität Berlin und polnische Forschungseinrichtungen kooperieren in der Nanoforschung

Der Nanowissenschaftler Professor Michael Giersig der Freien Universität Berlin ist von der Stiftung für Polnische Wissenschaft (FNP) mit einem Alexander von Humboldt Honorary Research Fellowship ausgezeichnet worden. Mit dem Preis zeichnet die Stiftung die herausragende wissenschaftliche Arbeit deutscher Forscher aus und will langfristige Kooperationen zwischen polnischen und deutschen Wissenschaftlern fördern. Michael Giersig wird innerhalb der nächsten drei Jahre für sechs Monate an der Adam-Mickiewicz-Universität und dem Wielkopolska Centre of Advanced Technologies in Posen arbeiten. Im Vordergrund steht dabei die weitere Erforschung der Herstellung von Nanomaterialien durch chemische und physikalische Methoden sowie deren Anwendung in Biomedizin und Elektronik.

Wissenschaftler am Fachbereich Physik der Freien Universität pflegen seit mehreren Jahren einen intensiven zum Fachbereich Chemie der Adam-Mickiewicz-Universität in Posen; 2010 unterzeichneten die beiden Universitäten ein Kooperationsabkommen. Die Aktivitäten sind Teil einer Initiative der Freien Universität, welche die Intensivierung von Kooperationen mit ausgewählten polnischen Partnereinrichtungen zum Ziel hat und vom Center for International Cooperation der Freien Universität unterstützt wird. Die Freie Universität kooperiert bereits mit den Universitäten in Warschau, Krakau und Breslau.

Michael Giersig ist Professor am Fachbereich Physik der Freien Universität Berlin und gehört nach Einschätzung der Thomson-Reuters-Rangliste von Mai 2011 zu den 100 besten Chemikern und Materialforschern der Welt.

Alexander von Humboldt Honorary Research Fellowships werden seit 1996 jährlich vergeben und entsprechen dem Humboldt-Forschungspreis, den die Alexander-von-Humboldt-Stiftung in Deutschland an ausländische Wissenschaftler vergibt.

 
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