Wirtschaftswissenschaft, quo vadis?

8 June 2012

Professoren und Studierende der Wirtschaftswissenschaft an der Universität Tübingen diskutieren über die Zukunft Ihres Faches

Was die Wirtschaftswissenschaft will, soll und kann - darüber haben zu Beginn dieses Jahres Professor Rüdiger Bachmann und Studierende in Blogs und auf SPIEGEL-online gestritten. Für Aufsehen sorgte der offene Brief von zwölf Tübinger Studierenden an den Aachener Professor, in dem sie eine ideologisch wie methodisch vielfältige Wirtschaftswissenschaft fordern.

Erstmals nun veranstaltet der Fachbereich Wirtschaftswissenschaft an der Universität Tübingen eine Podiumsdiskussion, auf der ihre Studierenden und Professoren miteinander diskutieren: Haben die gängigen ökonomischen Modelle und Theorien versagt und muss die Wirtschaftstheorie von Grund auf reformiert werden? Beschäftigt sich die Wirtschaftswissenschaft mit den gesellschaftlich relevanten Fragestellungen und Zielgrößen oder müssen neue Zielgrößen wie etwa ein neuer Wachstumsbegriff definiert werden? Müssen sich die Inhalte der wirtschaftswissenschaftlichen Ausbildung ändern und wenn ja, wie?

Es diskutieren die Studierenden Moritz Drechsel-Grau, Lu Liu und Johannes Wohlfart. Die Professorenschaft wird vertreten von Claudia Buch, Werner Neus und Wilhelm Kohler. Moderiert wird die Diskussion von Martin Biewen.

,,Die Zukunft der Wirtschaftswissenschaft" - Podiumsdiskussion
Am 12. Juni 2012, um 18.15 Uhr,
im Hörsaal 21 des Kupferbaus (Hölderlinstraße 5, Tübingen).

 
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