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Wenn aus Naturereignissen Naturkatastrophen werden
Workshop des Forschungsforums Öffentliche Sicherheit der Freien Universität Berlin am 14. und 15. November 2011
Mögliche Reaktionen von staatlichen Stellen, Behörden und der Privatwirtschaft auf Naturereignisse und Naturkatastrophen stehen im Mittelpunkt eines Workshops, den das Forschungsforum Öffentliche Sicherheit der Freien Universität Berlin am 14. und 15. November gemeinsam mit Vertretern des Deutschen Bundestages veranstaltet. Wissenschaftler und Praktiker aus dem Sicherheits- und Katastrophenschutzbereich stellen dabei zwei Studien vor, auf deren Basis Handlungsempfehlungen erarbeitet werden. Über die Ergebnisse beraten die Experten in einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung mit Politik und Behörden. Angemeldet haben sich die Innenpolitiker Kirsten Lühmann (SPD), Konstantin von Notz (Bündnis 90 / Die Grünen) und als Vertreter des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) Wolfram Geier.
Journalisten sind zu der Veranstaltung und insbesondere zur Abschlussdiskussion herzlich willkommen. s vermitteln wir gern.
Die Abschlussdiskussion
,,Wenn Politik auf Wissenschaft trifft"
findet statt am:
15. November 14 - 16 Uhr,
Deutscher Bundestag, Paul-Löbe-Haus,
Eingang West, Raum E 600
In Thailand breitet sich das Hochwasser weiter aus. 2,1 Millionen Menschen sind von Überschwemmungen betroffen; mehr als 400 Todesopfer sind zu beklagen. Etwa 200 Firmen in der Region mussten wegen der Überschwemmungen bereits schließen. Die Tourismusbranche, eine der wichtigsten Einnahmequellen Thailands, hat schwere Einbußen hinzunehmen. Das Elbe-Hochwasser in Europa von 2002 nimmt sich dagegen vergleichsweise harmlos aus. Mit etwa 18 Milliarden Euro hatte es jedoch ebenfalls einen immensen wirtschaftlichen Schaden verursacht.
Hätte man diese Katastrophen vorhersehen oder wenigstens in ihren Auswirkungen mildern können? Gibt es ,,einen Fehler im System"‘ Inwieweit haben solche Katastrophen nur mit Klima und Natur zu tun und nicht auch mit Kultur und gesellschaftlichen Prozessen? Wie können gefährdete Regionen auf den Ernstfall besser vorbereitet werden’
Diesen und anderen Fragen geht der interdisziplinäre Workshop ,,Naturereignisse und Naturkatastrophen" am 14. und 15. November nach. Einen solchen Workshop veranstaltet das Forschungsforum Öffentliche Sicherheit zum bereits fünften Mal im Rahmen einer Reihe zu unterschiedlichen Sicherheitsthemen.
Zum Hintergrund:
Das Forschungsforum Öffentliche Sicherheit erarbeitet seit 2009 inter- und transdisziplinäre Einschätzungen in Themenfeldern der ,,Öffentlichen Sicherheit". Das Projekt ist unter Leitung von Jochen Schiller an der Freien Universität Berlin angesiedelt und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für drei Jahre finanziert. Das Forum kooperiert unter anderem mit dem Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit e. V., einem gemeinnützigen Verein, der Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Anwendern und Politik vernetzt.
Zeit und Ort:
- Montag, 14. November (Beginn 12.30 Uhr), und
- Dienstag, 15. November 2011 (Beginn: 9.00 Uhr); Abschlussdiskussion mit MdB von Notz und MdB Wolff: 14:00 - 16:00 Uhr
- Deutscher Bundestag, Platz der Republik 1, 11011 Berlin, Paul-Löbe-Haus, Eingang West, Raum E 600 (Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ein Eintritt nur bei Vorlage eines Passes sowie Journalistenausweises möglich ist.)
Anmeldung:
Helga Jäckel, Forschungsforum Öffentliche Sicherheit der Freien Universität Berlin, Telefon: 030 / 838-57367, E-Mail: helga.jaeckel [a] fu-berlin (p) de
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