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Vorsicht: Witwenmacher! - Coulters Kiefer ist Pflanze des Monats Dezember
30 November 2011 - UNI-BONN
Ein Nadelbaum aus Kalifornien, Coulters Kiefer (Pinus coulteri), ist in den Botanischen Gärten der Universität Bonn die Pflanze des Monats Dezember. Coulters Kiefer trägt bezeichnenderweise im Englischen auch den Namen ,,widow maker pine" (,,Witwenmacher-Kiefer"). Dafür gibt es einen gewichtigen Grund: Sie besitzt mit die größten und mit bis zu 3 Kilogramm Gewicht auch schwersten Zapfen der Gattung, und falls jemandem ein solcher auf den Kopf fällt, besteht durchaus Lebensgefahr.
Die Bäume werden an den Naturstandorten bis zu 30 Meter hoch und zeichnen sich durch die attraktive, schwarz bis braun gefärbte Borke aus, die dicke Platten ausbildet, welche wiederum durch tiefe Risse getrennt sind. Bei den Kiefernarten stehen die Nadeln an sogenannten Kurztrieben, stark verkürzte Seitentriebe. Je nach Art ist eine bestimmte Anzahl von Nadeln pro Kurztrieb charakteristisch. Bei der bei uns heimischen Waldkiefer (P. sylvestris) sind das zwei, bei Coulters Kiefer drei.
Pinus coulteri kommt in Bergwäldern vor, in manchen Regionen ist sie die dominierende Baumart. Sie ist vergesellschaftet z.B. mit anderen Kiefern wie der Zucker-Kiefer (Pinus lambertiana), aber auch mit Laubbäumen, von denen nur der Kalifornische Lorbeer (Umbellularia californica) und ein Erdbeerbaum (Arbutus menziesii) genannt sein sollen, die beide in den Sammlungen der Botanischen Gärten der Universität Bonn vorhanden sind.
Die Bäume werden an den Naturstandorten bis zu 30 Meter hoch und zeichnen sich durch die attraktive, schwarz bis braun gefärbte Borke aus, die dicke Platten ausbildet, welche wiederum durch tiefe Risse getrennt sind. Bei den Kiefernarten stehen die Nadeln an sogenannten Kurztrieben, stark verkürzte Seitentriebe. Je nach Art ist eine bestimmte Anzahl von Nadeln pro Kurztrieb charakteristisch. Bei der bei uns heimischen Waldkiefer (P. sylvestris) sind das zwei, bei Coulters Kiefer drei.
Pinus coulteri kommt in Bergwäldern vor, in manchen Regionen ist sie die dominierende Baumart. Sie ist vergesellschaftet z.B. mit anderen Kiefern wie der Zucker-Kiefer (Pinus lambertiana), aber auch mit Laubbäumen, von denen nur der Kalifornische Lorbeer (Umbellularia californica) und ein Erdbeerbaum (Arbutus menziesii) genannt sein sollen, die beide in den Sammlungen der Botanischen Gärten der Universität Bonn vorhanden sind.
Ein schönes Exemplar von Coulters Kiefer steht im Arboretum des Botanischen Gartens am Poppelsdorfer Schloss. Es ist 17 Meter hoch und hat einen Stammumfang von 184 Zentimetern (gemessen in 1 Meter Höhe). Der Kronendurchmesser beträgt ca. 8 Meter. Damit ist sie eines der größten Exemplare, die in einem Botanischen Garten in Deutschland gezeigt werden.
Noch bis zum 31. März gelten die Winteröffnungszeiten: An Wochenenden und Feiertagen sind die Botanischen Gärten geschlossen, während der Woche montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr geöffnet.
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