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Vorhaben „Professional.Bauhaus“ ausgewählt zur Stärkung des „Aufstiegs durch Bildung“
29 September 2011 - UNI-WEIMAR
Bauhaus-Universität Weimar erfolgreich bei Ausschreibung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur „Offenen Hochschule“
In den kommenden dreieinhalb Jahren wird die Bauhaus-Universität Weimar mit dem Fördervolumen von 2,8 Mio. Euro Konzepte zum Lebenslangen Lernen erarbeiten. Gewünschte Nebeneffekte sind die Förderung des transdisziplinären Studierens und der für die Universität typischen fächerverbindenden Lehr- und Lernkultur. Die gewünschten Übergänge zwischen Universität und Berufstätigkeit sollen verbessert sowie das Studieren insgesamt attraktiver werden durch zugeschnittene Angebote für berufsbegleitendes Studieren, z.B. über innovative virtuelle Lernumgebungen und weiterbildende Zertifikatsstudien. In der Studieneingangsphase werden fakultätsübergreifende Orientierungstudien ermöglicht und während der gesamten Studienzeit methodische und soziale Kompetenzen gefördert. Auch die Vereinbarkeit von Familie und Studium soll von spezifischen Studienangeboten profitieren, wodurch zusätzliche Bildungschancen verwirklicht werden können. Ähnliches gilt für die Anrechnung von Kompetenzen, die im Berufsleben erworben wurden, für entsprechende Abschlüsse auf universitärem Niveau.
Die Prorektorin für Studium und Lehre an der Bauhaus-Universität Weimar, Junior-Prof. Andrea Dreyer, freut sich über das Vertrauen der Geldgeber und die damit verbundene Auszeichnung des Konzeptes, an dem viele verschiedene Bereiche beteiligt sind: “ Ich bin allen Kolleginnen und Kollegen dankbar, die an der Konzeptgestaltung mitgewirkt haben. Zur inhaltlichen Ausgestaltung haben Professorinnen und Professoren aller Fakultäten in zwei Workshops einen wichtigen Beitrag geleistet. Dafür einen herzlichen Dank! Wir hoffen mit dieser finanziellen Förderung bestehende Kräfte weiter bündeln und neue mobilisieren zu können. Ich wünsche mir auf unserem Weg zu einer offenen Hochschule die Weiterführung des bisherigen konstruktiven Diskurses und hoffe auf eine zielführende Entwicklung innovativer, adressatenorientierter Lehr- und Forschungsformate.“
Das Projekt nutzt die Chancen, die der Bologna-Prozess bietet, um Strukturen und Inhalte der Studiengänge mit Blick auf die Veränderungen der Arbeitswelt und der Gesellschaft zu gestalten. Die Bauhaus-Universität Weimar wird dazu auch mit externen Partnern zusammenarbeiten und die Forschungsergebnisse dokumentieren und publizieren.
Insgesamt beläuft sich das Fördervolumens der Ausschreibung auf 250 Mio. Euro, mit denen in der ersten Förderphase bundesweit 26 Vorhaben finanziert werden, es waren 167 Projektskizzen zur Begutachtung vorgelegt worden. Die Maßnahme wird aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union mitfinanziert.
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