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Vieles neu an der Uni

Die Universität am Sanderring. Hier tagen Senat und Hochschulrat. (Foto: Gerhard Launer)
Ein neuer Hochschulrat, ein neuer Senat, neue Dekane: Am 1. Oktober hat sich turnusgemäß einiges in der Leitung der Universität Würzburg verändert. Universitätspräsident Alfred Forchel freut sich auf die Zusammenarbeit mit den neuen – und natürlich auch den bewährten – Mitstreitern.
Alle zwei Jahre ändert sich personell einiges in den Leitungsstrukturen der Universität Würzburg: Fakultäten wählen ihre Dekane neu und ein neu gewählter Senat tritt zum ersten Mal zusammen. Alle vier Jahre steht darüber hinaus die Neubesetzung der externen Mitglieder des Hochschulrats an. Dieser große Wechsel war jetzt zum 1. Oktober fällig.
Der neue Hochschulrat
Acht „Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Kultur und insbesondere aus Wirtschaft und beruflicher Praxis“ stellen laut bayerischem Hochschulgesetz die eine Hälfte des Hochschulrats. Für die kommenden vier Jahre sind dies an der Universität Würzburg:
Dipl.-Ing. Claus Bolza-Schünemann
Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Koenig & Bauer AG
Otmar Issing
Früheres Mitglied im Direktorium der Europäischen Zentralbank
Präsident des Center for Financial Studies an der Universität Frankfurt
h.c. Michael Klett
Aufsichtsratsvorsitzender der Klett Aktiengesellschaft, Stuttgart
Dipl.-Kfm. Baldwin Knauf
Vorsitzender des Gesellschafterausschusses, Gebrüder Knauf Verwaltungsgesellschaft KG, Iphofen
Dipl.-Kfm. Jürgen Otto
Vorsitzender der Geschäftsführung der Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG
Ursula Peters
Institut für Deutsche Sprache und Literatur I, Universität zu Köln
Ekhard Salje
Department of Earth Sciences, University of Cambridge
Sabine Werner
Institut für Zellbiologie, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich
Otmar Issing und Michael Klett waren bereits in den vergangenen vier Jahren Hochschulräte an der Uni Würzburg. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den neuen und den alten Mitgliedern des Hochschulrats“, sagte Unipräsident Alfred Forchel. Er sei zuversichtlich, dass er mit der Unterstützung dieser „hochqualifizierten Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft, aus der Region und aus dem Ausland“ die Universität Würzburg mit innovativen Ideen und konstruktiven Ratschlägen bestens auf die Herausforderungen der Zukunft werde vorbereiten können.
Neu im Hochschulrat sind auch die acht Mitglieder des Senats, deren Amtszeit ebenfalls am 1. Oktober begonnen hat, im Unterschied zu den externen Mitgliedern aber nur zwei Jahre dauert. Es sind:
Als Vertreter der Professoren:
Gerhard Bringmann
Inhaber des Lehrstuhls für Organische Chemie I
Ralph Claessen
Inhaber des Lehrstuhls für Experimentelle Physik IV
Thomas Hünig
Inhaber des Lehrstuhls für Immunologie
Ulrich Konrad
Inhaber des Lehrstuhls für Musikwissenschaft I
Karl-Heinz Lembeck
Inhaber des Lehrstuhls für Philosophie I
Erste Aufgabe des Hochschulrats wird es sein, seinen Vorsitzenden zu wählen. Dieser muss aus den Reihen der externen Mitglieder kommen. Sein Stellvertreter ist automatisch der Vorsitzende des Senats, der ebenfalls noch zu wählen ist.
Die Aufgaben des Hochschulrates
Das bayerische Hochschulgesetz räumt dem Hochschulrat weitgehende Befugnisse ein: Kontrolle der Hochschulleitung, Wahl und Abwahl des Präsidenten und der Vizepräsidenten, Entscheidung über die Grundordnung und deren Änderung, Ja oder Nein zum Entwicklungsplan und zur Gliederung der Hochschule sowie über Studiengänge sind nur einige seiner Aufgaben.
Weitere Veränderungen
Ebenfalls am 1. Oktober haben in den meisten der zehn Fakultäten der Universität Würzburg neue Dekane und Prodekane ihre Arbeit für die kommenden zwei Jahre aufgenommen. Das hat auch Auswirkungen auf die Erweiterte Hochschulleitung, in der neben Präsident, Vizepräsidenten, Kanzler, Frauenbeauftragter und dem Ärztlichen Direktor des Klinikums die Dekane Mitglied sind.
Von: Gunnar Bartsch
26.10.2011, 08:36 Uhr
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