Mit mehr als 80 Programmangeboten wird die Universität Leipzig am 29. Juni 2012 die nunmehr dritte "Lange Nacht der Wissenschaften" in Leipzig bereichern. Hochschulen, Forschungseinrichtungen und -gemeinschaften und Institute zeigen von 18:00 bis 24:00 Uhr Labore, Hörsäle, Magazine und Archive, die sonst nicht für die öffentlichkeit zugänglich sind. Insgesamt sind über 90 Einrichtungen in der ganzen Stadt beteiligt.
- Study of Religions - 19:00 Neue Standards zur Qualitätssicherung bei Promotionen
- Study of Religions - 18:00 Auszeichnung für zehn junge Forscherpersönlichkeiten
- Literature - 18:00 Erzähltes Leben bei Shakespeare
- Literature - 17:00 Deutsch- norwegische Forschungszusammenarbeit
- Physics - 17:00 DFG- Graduiertenkolleg ,,Masse, Spektrum, Symmetrie: Teilchenphysik in der Ära des Large Hadron Colliders" verlängert
- Chemistry - 16:00
RWTH- Professoren in Nordrhein- Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste aufgenommen - Medicine - 15:00 Roboterunterstützte Wirbelsäulen- Operationen haben sich an der Universitätsmedizin Mainz bestens bewährt
- Literature - 15:00 Mentoring- Programm TANDEMplus startet in die 4. Runde
- Physics - 15:00 Karl-Wirtz- Preis 2013 geht an Andreas Havenith von der RWTH Aachen
- Literature - 15:00 Portugal- Expertise erhält namhafte Unterstützung
- Computer Science - 12:00
Prof. Arndt Bode (Lst. Rechnertechnik und Rechnerorganisation) im BR alpha- Forum - Life Sciences - 11:00 Zellatmung mit fatalen Folgen
- Pedagogy - 11:00 Neue Förderprojekte für LaborUniversität ausgewählt
Universität Leipzig lädt zur "Langen Nacht der Wissenschaften" ein
19 June 2012
Der Veranstaltungsabend wird, gemeinsam mit dem zweiten fächerübergreifenden nationalen und internationalen Alumnitreffen, um 17:00 Uhr im Auditorium Maximum im Neuen Augusteum eröffnet - mit einem Vortrag von Mark Benecke. Der Kriminalbiologe und Spezialist für forensische Entomologie wird die Besucher auf ein breit gefächertes Programm aus (fast) allen Forschungsdisziplinen der Universität einstimmen - hier einige Beispiele: Im Institutsgebäude der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät treffen sich Musikwissenschaft und Computertechnik. Für Filme über Nanoteilchen und Universitätsgeschichte, über Biotechnologie und den Start ins Studium wird das neue Audimax zum Kinosaal mit einem nonstop-Film-Programm mit Beiträgen aus Leipziger Forschungseinrichtungen und Hochschulen.
Einen Höhepunkt im Wissenschaftsnachtprogramm der Bibliotheca Albertina bildet um 20:00 Uhr eine Diskussionsrunde mit Universitäts-Rektorin Beate Schücking und Christoph Hein, Schriftsteller und Alumnus der Universität Leipzig, zum Thema "Entwickelt sich ein akademisches Prekariat?". Hein veröffentlichte im vergangenen Jahr seinen Roman "Weiskerns Nachlass", der den Zustand der Hochschulen, insbesondere der Geisteswissenschaften, zwischen Anspruch und Wirklichkeit thematisiert.
Im Geisteswissenschaftlichen Zentrum (GWZ) an der Beethovenstraße stehen Logik und Sprache im Mittelpunkt der Vorträge und Experimente. Workshops zu Kommunikationsverhalten, frühkindlicher Entwicklung und technischer Elementarbildung bietet die Erziehungswissenschaftliche Fakultät in der Karl-Heine-Straße an. Passend zur Fußball-EM stellt das Institut für Theoretische Physik in der Linnéstraße mit den Besuchern statistische Betrachtungen zum Fußballfieber an.
Die Fakultäten für Physik und Geologie und für Chemie und Mineralogie laden - wie bereits 2010 - über den gesamten Veranstaltungsabend am "Doppelstandort" zu Vorträgen, Experimenten und Laborführungen ein. Auch die Medizinische Fakultät, die Veterinärmedizinische Fakultät, das Biotechnologisch-Biomedizinische Zentrum (BBZ), die Kustodie (mit dem neuen Ausstellungsraum im Augusteum), das ägyptische Museum und die Sportwissenschaftliche Fakultät beteiligen sich mit eigenen Aktionen an der diesjährigen Wissenschaftsnacht. Die anatomische Sammlung der Universität beispielsweise bietet in einem würdevollen Rahmen großartige Einblicke in die Organsysteme und Präparationstechniken. An Modellen und Schnitten erklärt das Team der Anatomie die Grundfunktionen des menschlichen Körpers. Im Trainingszentrum für ärztliche Fertigkeiten an der Medizinischen Fakultät können die Besucher an menschlichen Puppen Basismaßnahmen der Herz-Lungen-Wiederbelebung trainieren oder Herz und Lunge abhören.
Informationen zum Thema Mindesthaltbarkeitsdatum von Lebensmitteln sowie eine kleine Einführung in die sensorische Beurteilung von Lebensmitteln können Interessierte im Institut für Lebensmittelhygiene der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig erhalten. Experten werden unter anderem berichten, was das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) eigentlich bedeutet und was man mit Produkten macht, deren MHD abgelaufen ist.
Um 18:00 Uhr starten die Programme in allen teilnehmenden Einrichtungen. Ein Shuttle der Leipziger Verkehrsbetriebe bringt die Besucher zu den Wissenschaftsorten. Alle Veranstaltungen sind eintrittsfrei.
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