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Universität Heidelberg und KIT vereinbaren strategische Forschungszusammenarbeit
27 October 2011 - UNI-HEIDELBERG
Das Bild zeigt (von links): Bernhard Eitel, Rektor der Universität Heidelberg, Horst Hippler, Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), Detlef Löhe, Vizepräsident für Forschung und Information des KIT und Thomas Rausch, Prorektor für Forschung und Struktur der Ruperto Carola.
Die Universität Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben am heutigen Donnerstag (27. Oktober 2011) eine Partnerschaft für eine strategische Kooperation in der Forschung geschlossen, um die bewährte Zusammenarbeit in verschiedenen Forschungsfeldern zu intensivieren. Dazu gründen sie eine gemeinsam getragene wissenschaftliche Einrichtung, die „Heidelberg Karlsruhe Research Partnership“. Eine entsprechende Rahmenvereinbarung unterzeichneten in Heidelberg der Rektor der Ruperto Carola, Bernhard Eitel, und der Präsident des KIT, Horst Hippler.
Wie Eitel erläutert, sollen gezielt die jeweils spezifischen Kompetenzen von Wissenschaftlern der Universität Heidelberg und des Karlsruher Instituts für Technologie zusammengeführt werden, um in wegweisenden Arbeitsfeldern eine kritische Masse für international sichtbare Spitzenforschung zu erreichen. „Für die ‚Heidelberg Karlsruhe Research Partnership‘ schlagen wir in vier Themenfeldern strategische Brücken, um die potenziellen Synergien beider Einrichtungen bestmöglich auszuschöpfen“, so Hippler.
Die Universität Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie arbeiten bereits seit Jahren auf vielfältigen wissenschaftlichen Gebieten erfolgreich zusammen. „Beide Partner verbinden dabei ihre verschiedenartigen Ausrichtungen im Sinne einer beiderseitigen Bereicherung und Ergänzung ihrer Aufgaben- und Tätigkeitsfelder“, wie es in der jetzt unterzeichneten Vereinbarung heißt. Mit der „Heidelberg Karlsruhe Research Partnership“ wollen die Ruperto Carola und das KIT diese Zusammenarbeit in einer institutionalisierten Form strukturell noch enger verknüpfen und weiter ausbauen.
Zu den strategischen Brücken gehören die beiden Forschungsbereiche Organische Elektronik sowie Synthetische Biologie. Darüber hinaus geht es um zentrale Fragen von Natur, Technik und Gesellschaft mit einem Focus in der Technikfolgenabschätzung sowie das Arbeitsfeld Medizin und Technik für die Gesundheit mit einem Schwerpunkt auf translationaler Medizintechnik. Eine weitere Aufgabe ist die verstärkte Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.
Die Einrichtung der „Heidelberg Karlsruhe Research Partnership“ wird von einem gemeinsamen Direktorium geleitet und durch ein Research Board unterstützt. Nach einer Aufbauphase bis zum Februar 2012 sollen vom Mai kommenden Jahres an die ersten Projekte initiiert werden.
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