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Universität Göttingen und HAWK planen engere Zusammenarbeit
18 August 2011 - UNI-GOETTINGEN

Wollen künftig enger zusammenarbeiten: HAWK-Präsidentin Prof. Dr. Christiane Dienel (links) und Universitätspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel (rechts). Klicken Sie bitte hier, um das Bild in Druckqualität herunterzuladen. Klicken Sie bitte hier, um das Bild in Druckqualität herunterzuladen.
(pug) Die Universität Göttingen und die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/ Holzminden/Göttingen (HAWK) werden ihre Zusammenarbeit am Standort Göttingen weiter ausbauen. Die Präsidentinnen der beiden Hochschulen, Ulrike Beisiegel und Christiane Dienel, haben heute eine entsprechende Rahmenvereinbarung unterzeichnet. Eine engere Kooperation ist vor allem in der Lehre, Forschung und Weiterbildung geplant.
HAWK-Präsidentin Dienel erklärte: „Mit diesem Vertrag setzen wir einen klaren Impuls. Fachhochschule und Universität sind Partner in einem gemeinsamen Bildungssystem. Wir können jetzt unsere jeweiligen Stärken optimal einbringen und sowohl für Studierende als auch für Unternehmen passende und attraktive Angebote in Studium und Forschung präsentieren. Ich glaube, dass dieser Kooperationsvertrag für die Region Göttingen ein großer Schritt nach vorne ist.“
Universitätspräsidentin Beisiegel sagte: „Der heutige Arbeitsmarkt erfordert ein modernes Bildungssystem, das dem Bedarf an qualifizierten Fachkräften gerecht wird. Dazu müssen die verschiedenen Hochschultypen eng zusammenarbeiten. Die HAWK ist mit ihrem Schwerpunkt in den angewandten Natur- und Ingenieurwissenschaften ein wichtiger Partner der Universität Göttingen, der unsere Grundlagenforschung in hervorragender Weise ergänzt. Wir wollen die bestehende erfolgreiche Zusammenarbeit in der Physik und in den Forstwissenschaften noch intensivieren und auf andere Disziplinen übertragen. Mit der Kooperationsvereinbarung stärken wir auch den Göttingen Research Campus; hier wird die HAWK assoziiertes Mitglied.“
Universität und HAWK werden künftig Studiengänge teilweise für Studierende der anderen Hochschule öffnen, Dozentinnen und Dozenten sollen an der jeweils anderen Einrichtung Lehrveranstaltungen anbieten und Prüfungen abnehmen dürfen. Auch die Breite der Forschungsthemen am Wissenschaftsstandort Göttingen soll verbessert werden, indem neue Forschungsschwerpunkte und -projekte gemeinsam entwickelt und auf den Weg gebracht werden. Dazu gehört auch ein abgestimmtes Konzept zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Darüber hinaus werden die beiden Hochschulen ihr Weiterbildungsangebot aufeinander abstimmen und in der allgemeinen Strukturplanung zusammenarbeiten. Die Fakultäten und Institute der beiden Partner können auf der Grundlage der Rahmenvereinbarung eigene Kooperationen eingehen.
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