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Universität Göttingen schließt weitere Kooperationen in China und Indien ab

Vor der Auslandsrepräsentanz der Universität Göttingen im chinesischen Nanjing: Universitätspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel (links) und Prof. Dr. Hiltraud Casper-Hehne, Vizepräsidentin für Forschung und Internationales. Klicken Sie bitte hier, um das Bild in Druckqualität herunterzuladen Die langjährige Kooperation mit der Nanjing-Universität wird in den Geisteswissenschaften ausgebaut. Vorne: Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, Präsidentin der Universität Göttingen, und Prof. Dr. Chen Jun, Präsident der Universität Nanjing Hinten (von links): Beate Rogler, Leiterin der Auslandsrepräsentanz der Universität Göttingen in Nanjing, Prof. Dr. Barbara Schaff, Seminar für Englische Philologie der Universität Göttingen, Prof. Dr. Hiltraud Casper-Hehne, Vizepräsidentin für Forschung und Internationales der Universität Göttingen, Prof. Dr. Zhou Xian, Associate Vice President der Universität Nanjing und Dean des dortigen Institute for Advanced Studies in Humanities and Social Sciences, Liwei Zhang, Deputy Director des Office of International Cooperation and Exchanges der Universität Nanjing Klicken Sie bitte hier, um das Bild in Druckqualität herunterzuladen Wollen künftig ebenfalls enger zusammenarbeiten: die Universität Göttingen und das Indian Institute of Science, Education and Research (ISSER) im indischen Pune. Von links: Prof. Dr. Hiltraud Casper-Hehne, Vizepräsidentin für Forschung und Internationales der Universität Göttingen, Prof. Dr. Krishna Ganesh, Direktor des Indian Institute of Science, Education and Research (ISSER), Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, Präsidentin der Universität Göttingen Klicken Sie bitte hier, um das Bild in Druckqualität herunterzuladen
(pug) Die Universität Göttingen hat ihre e in Asien ausgebaut und weitere Kooperationen mit hochrangigen Universitäten in China und Indien abgeschlossen. Mit der Fudan-Universität in Shanghai, einer der drei führenden Hochschulen in China, ist eine besonders enge Zusammenarbeit in den Neuro-, Geistes- und Sozialwissenschaften vorgesehen. Die bestehenden Kooperationen mit der Nanjing-Universität und der Peking-Universität, der ältesten Hochschule Chinas, werden ausgebaut: in Nanjing mit der Einrichtung eines „Göttingen-Nanjing-Forums“ in den Geisteswissenschaften, in Peking in der Informatik. Mit der indischen Delhi-Universität und der Jawaharlal Nehru-Universität wurden Kooperationen in den Geistes-, Gesellschafts- und Lebenswissenschaften vereinbart.
„Die internationalen Kooperationen der Universität Göttingen bieten hervorragende Chancen der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, außerdem vielfältige Austauschmöglichkeiten für Studierende“, so Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel. „Wir haben unsere exzellenten e in Forschung und Lehre vertieft und wollen nun mit unseren asiatischen Partnern einen langfristigen akademischen Austausch aufbauen.“
Neben den Hochschulkooperationen schloss die Universität Göttingen auch eine Vereinbarung mit dem Indian Council of Cultural Relations (ICCR) ab. Das ICCR wird die Einrichtung eines Lehrstuhls für Bengalische Sprache und Kultur am Centre for Modern Indian Studies (CeMIS) der Universität Göttingen unterstützen. Die Förderung ist auf zwei Jahre angelegt. „Darüber hinaus planen wir eine zukünftig engere Zusammenarbeit mit dem Indian Institute of Science, Education and Research (IISER) in Pune. Diese Einrichtung ist vergleichbar mit unseren Max-Planck-Instituten und betreibt im Bereich der Natur- und Lebenswissenschaften Forschung auf höchstem Niveau“, so Hiltraud Casper-Hehne, Vizepräsidentin für Forschung und Internationales der Universität Göttingen.
Die Universität Göttingen wird ab 2012 auch mit einem eigenen Büro im geplanten Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) in Neu-Delhi vertreten sein, neben weiteren deutschen Hochschulen und Organisationen wie der Max-Planck-Gesellschaft, der Alexander von Humboldt-Stiftung, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst und der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit. „Das DWIH wird in Zukunft eine wichtige Schnittstelle zwischen der deutschen und indischen Wissenschaft und Wirtschaft bilden. Deshalb ist es auch für die gesamte Region Göttingen sehr interessant“, so Casper-Hehne.
Mit dem Hanban, einer dem chinesischen Bildungsministerium unterstellten Organisation, wurde außerdem ein mögliches Modell für die Einrichtung eines Akademischen Konfuzius-Instituts in Göttingen vereinbart. Das Institut soll in Kooperation mit dem Centre for Modern East Asian Studies (CeMEAS) der Universität Göttingen aufgebaut werden und Veranstaltungen zur Aus- und Weiterbildung von Chinesischlehrern sowie Sprachkurse in Chinesisch anbieten. Das Hanban betreut weltweit mehr als 320 Konfuzius-Institute.
Neben der wissenschaftlichen Zusammenarbeit plant die Universität Göttingen weitere gemeinsame Aktivitäten mit ihren asiatischen Partnern: Anlässlich des 60-jährigen Bestehens der diplomatischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Indien präsentieren sich die Universität Göttingen und andere deutsche Hochschulen vom Herbst 2011 bis zum Herbst 2012 in sieben indischen Metropolen. 40 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Deutschland und China im Jahr 2012 sollen in die Jubiläumsveranstaltungen der Universität Göttingen zu ihrem 275-jährigen Bestehen integriert werden.
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