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Universität erhält Nachbau des ersten Gauß-Weber-Telegrafen
16 September 2011 - UNI-GOETTINGEN

Universität erhält Nachbau des ersten Gauß-Weber-Telegrafen
16.09.2011
Geschenk der Göttinger Gauß-Kuppel-Gemeinschaft an der Historischen Sternwarte enthüllt
(pug) Im Jahr 1833 gelang Carl Friedrich Gauß und Wilhelm Weber die weltweit erste Datenübertragung mit einem elektromagnetischen Telegrafen. Die Göttinger Gauß-Kuppel-Gemeinschaft hat nun der Universität Göttingen zwei Skulpturen geschenkt, die an diesen Meilenstein in der Geschichte der Datenübertragung erinnern. Ein Nachbau des Telegrafen steht auf dem Gelände der Historischen Sternwarte der Universität an der Geismar Landstraße, deren Direktor Carl Friedrich Gauß war, ein weiterer in der Göttinger Innenstadt an der Paulinerkirche, in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Weberschen Physikalischen Kabinetts.
„Applaus für Gauß“ lautete der Text, der zur Einweihung der Skulpturen von der Sternwarte in die Innenstadt geschickt wurde – über die Internetleitungen der Universität, da die Skulpturen keine originalgetreuen Nachbauten sind. „Wir wollten diese geniale Idee des Göttinger Genies Carl Friedrich Gauß würdigen und vor allem auch für junge Menschen erfahrbar machen“, sagte die Vorsitzende der Gauß-Kuppel-Gemeinschaft, Sigrid Lüttge, bei der offiziellen Enthüllung der Skulpturen. In Erinnerung an die „bahnbrechende Erfindung“ überreichte sie Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel einen Zehn-D-Mark-Schein, auf dessen Vorder- und Rückseite Gauß und seine Forschung dargestellt sind. Beisiegel dankte der Initiative dafür, dass die Leistung von Gauß und Weber in der Stadt nun wieder sichtbar sei: „Viele Schätze der Universität wie beispielsweise einige unserer wissenschaftlichen Sammlungen liegen bislang im Verborgenen. Wir arbeiten daran, dass wenigstens einige davon in Zukunft der öffentlichkeit wieder zugänglich sind.“
Gauß und Weber hatten 1933 einen Draht vom Physikalischen Kabinett zum Turm der Johanniskirche und von dort aus zur Sternwarte gespannt. Die nun eingeweihten Skulpturen bestehen jeweils aus einem Bronzequader mit Sichtfenster. Mithilfe einer Wippe können Interessierte einen Stabmagneten im Inneren ansteuern und mit den beiden „Bits“ des Gaußschen Morsealphabets (+/-) Nachrichten versenden. Oben auf dem Quader befindet sich eine Karte von Göttingen im Jahre 1933 mit dem Verlauf des Telegrafen.
„Applaus für Gauß“ lautete der Text, der zur Einweihung der Skulpturen von der Sternwarte in die Innenstadt geschickt wurde – über die Internetleitungen der Universität, da die Skulpturen keine originalgetreuen Nachbauten sind. „Wir wollten diese geniale Idee des Göttinger Genies Carl Friedrich Gauß würdigen und vor allem auch für junge Menschen erfahrbar machen“, sagte die Vorsitzende der Gauß-Kuppel-Gemeinschaft, Sigrid Lüttge, bei der offiziellen Enthüllung der Skulpturen. In Erinnerung an die „bahnbrechende Erfindung“ überreichte sie Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel einen Zehn-D-Mark-Schein, auf dessen Vorder- und Rückseite Gauß und seine Forschung dargestellt sind. Beisiegel dankte der Initiative dafür, dass die Leistung von Gauß und Weber in der Stadt nun wieder sichtbar sei: „Viele Schätze der Universität wie beispielsweise einige unserer wissenschaftlichen Sammlungen liegen bislang im Verborgenen. Wir arbeiten daran, dass wenigstens einige davon in Zukunft der öffentlichkeit wieder zugänglich sind.“
Gauß und Weber hatten 1933 einen Draht vom Physikalischen Kabinett zum Turm der Johanniskirche und von dort aus zur Sternwarte gespannt. Die nun eingeweihten Skulpturen bestehen jeweils aus einem Bronzequader mit Sichtfenster. Mithilfe einer Wippe können Interessierte einen Stabmagneten im Inneren ansteuern und mit den beiden „Bits“ des Gaußschen Morsealphabets (+/-) Nachrichten versenden. Oben auf dem Quader befindet sich eine Karte von Göttingen im Jahre 1933 mit dem Verlauf des Telegrafen.
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