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Tüfteln für die Zukunft
13 October 2011 - UNI-KIEL

Schülerin Friedericke Brackmann erlebt hautnah, wie das Studium der Biochemie aussehen könnte. Copyright: CAU, Foto: Johanning
Fachschaft Biochemie zeigt Schülerinnen und Schülern, was sie erwartet
Die Zukunft vieler Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs ist noch verschwommen. Viele wissen nicht genau, ob sie studieren sollen, geschweige denn, welches Fach es sein könnte. Für alle, die sich in den Fächern Biologie und Chemie wohl fühlen, war das Schülerpraktikum der Fachschaft Biochemie an der Christian-Albrechts-Universität (CAU) eine große Hilfe im Entscheidungsprozess. Im biochemischen Institut und im Zentrum für Biochemie und Molekularbiologie der Kieler Uni hatten 16 Schülerinnen und Schüler aus der Kieler Umgebung die Gelegenheit, in das abwechslungsreiche Studium hinein zu schnuppern.
Ein Teil der Labore gehörte am 12. und 13. Oktober ganz den Praktikantinnen und Praktikanten. Sie durften gentechnisch veränderte E.Coli-Bakterien herstellen, fluoreszierende Proteine reinigen und die eigene DNA aus Zellen der Mundschleimhaut isolieren. Zwischendurch gab es immer wieder kleine „Vorlesungen“, in denen Studentinnen und Studenten der Biochemie die theoretischen Grundlagen für die späteren Versuche vermittelten. Bevor es in die Praxis ging, nutzte Professor Axel Scheidig die Gelegenheit, um den potentiellen neuen Studierenden den Umfang des Studienfachs Biochemie zu erläutern. Anschließend erklärten Studierende der Fachschaft Biochemie den Eleven, wie sie sich im Labor verhalten müssen.
„Für uns ist es wichtig, generell das Interesse an diesem Studiengang zu wecken“, sagt Christian Kubitza, Vertreter der Fachschaft Biochemie. Zwar steige die Popularität der Biochemie, doch in Kiel sei der Studiengang noch immer nur wenigen bekannt. „Im Praktikum haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit früh in mit Studierenden und Professorinnen und Professoren des Studiengangs zu treten. Hier können sie sich ungezwungen über den Studiengang informieren“, erläutert Kubitzka.
Dass das grundsätzliche Interesse an der Biochemie groß ist, zeigt auch die Zahl der Bewerbungen. So bewarben sich trotz Ferienzeit für die 16 zu vergebenden Plätze 27 Schülerinnen und Schüler von insgesamt elf Schulen. Am Ende des zweiten Tages hoffen die Biochemie-Studentinnen und Studenten, den einen oder anderen der Schülerinnen und Schüler im nächsten Jahr als Kommilitonin oder Kommilitonen begrüßen zu können.
Dass das grundsätzliche Interesse an der Biochemie groß ist, zeigt auch die Zahl der Bewerbungen. So bewarben sich trotz Ferienzeit für die 16 zu vergebenden Plätze 27 Schülerinnen und Schüler von insgesamt elf Schulen. Am Ende des zweiten Tages hoffen die Biochemie-Studentinnen und Studenten, den einen oder anderen der Schülerinnen und Schüler im nächsten Jahr als Kommilitonin oder Kommilitonen begrüßen zu können.
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