Strategische Hochschulentwicklung in Tübingen

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Die Partner bei der Unterzeichnung der Commitment-Vereinbarung (v.l.n.r.): Peter Gratwohl, stellvertretender Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, Rektor Bernd Engler, Olaf Cirpka, Fachbereichssprecher Geowissenschaften. Foto: Münster/Universität Tübingen

Erstes ,,Commitment" an der Universität Tübingen unterzeichnet: Universitätsleitung und der Fachbereich Geowissenschaften legen die gemeinsamen Ziele bis 2017 fest.

An der Universität Tübingen wurde heute die erste ,,Commitment"-Vereinbarung unterzeichnet: Darin legen Rektor Professor Bernd Engler und Vertreter des Fachbereichs Geowissenschaften sowie der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, der die Geowissenschaften angehören, gemeinsam die Ziele des Fachbereichs für die nächsten sechs Jahre fest. Die Vereinbarung ist das Abschlussdokument eines intensiven Kommunikationsprozesses, mit dem die Universität ein neues Element der strategischen Hochschulentwicklung etabliert.

Vorausgegangen war ein offener Austausch zwischen der Universitätsleitung und dem Fachbereich über ihre jeweiligen Interessen, Zielvorstellungen und Entwicklungsperspektiven. In dem nun unterzeichneten ,,Commitment" legen sich beide Partner auf verbindliche Ziele und Vereinbarungen bis zum Jahr 2017 fest. So will der Fachbereich beispielsweise seine Spitzenposition im Bereich der terrestrischen Geowissenschaften durch Forschungsverbünde und Nachwuchsförderung weiter ausbauen. Mittelfristig wird er unter anderem seine bisherigen Ranking-Ergebnisse einer genauen Analyse unterziehen und eine Stellenplanung vorlegen.

Diskutiert wurden im Lauf des Prozesses aber auch Themen wie die nationale und internationale Sichtbarkeit der Forschungsleistungen des Fachbereichs, die Weiterentwicklung der Studiengänge und die Möglichkeiten, mehr Frauen für die Wissenschaft zu gewinnen. Die Erreichung der vereinbarten Ziele wird 2014 evaluiert, damit diese flexibel an neue Entwicklungen angepasst werden können. ,,Ich freue mich sehr, dass wir zu Zielvereinbarungen gekommen sind", erklärte Rektor Engler. ,,Die Aushandlungsprozesse haben zu einem verstärkten wechselseitigem Verständnis beigetragen."

Als zweiter Partner für die Commitment-Gespräche an der Universität Tübingen wurde der Fachbereich Informatik der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät ausgewählt. Der im Mai 2011 begonnene Prozess wird voraussichtlich Anfang 2012 abgeschlossen. Aus beiden Commitment-Prozessen lässt sich bislang ein positives Fazit ziehen: Sie verbessern die Kommunikationskultur zwischen Universitätsleitung und Fachbereichen, informieren beide Seiten über anstehende Entwicklungen und schaffen verbindliche Perspektiven für die Commitment-Partner. Für die Zukunft ist geplant, alle weiteren Fachbereiche sowie Abteilungen der zentralen Universitätsverwaltung in den Prozess einzubeziehen.

 
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