Schwimmen auf der Mikrometer-Skala

Erhält die Robert-Wichard-Pohl-Medaille für Nachwuchswissenschaftler:

Erhält die Robert-Wichard-Pohl-Medaille für Nachwuchswissenschaftler: Richard L.C. Vink vom Institut für Theoretische Physik. Klicken Sie bitte hier, um das Bild in Druckqualität herunterzuladen. Für die beste Grundveranstaltung in der Lehre geehrt: Kurt Schönhammer vom Institut für Theoretische Physik. Klicken Sie bitte hier, um das Bild in Druckqualität herunterzuladen. Erhält den Promotionspreis der Berliner- Ungewitter-Stiftung: Martin Hömberg vom Institut für Theoretische Physik. Klicken Sie bitte hier, um das Bild in Druckqualität herunterzuladen. Erhält den erstmals verliehenen Jan Peter Toennies-Physikpreis für eine herausragende experimentelle Promotionsarbeit: Christian M. Stingl vom I. Physikalischen Institut. Klicken Sie bitte hier, um das Bild in Druckqualität herunterzuladen. In seinem Namen wird dieses Jahr erstmals eine herausragende experimentelle Promotionsarbeit ausgezeichnet: Jan Peter Toennies, von 1969 bis 1998 Direktor am damaligen Max-Planck-Institut für Strömungsforschung in Göttingen. Klicken Sie bitte hier, um das Bild in Druckqualität herunterzuladen.

Fakultät für Physik verabschiedet Absolventen – Preise für Lehre und Studium

(pug) Die Fakultät für Physik der Universität Göttingen lädt am Freitag, 2. Dezember 2011, zum „Dies Physicus“ ein. Im Rahmen der öffentlichen Festveranstaltung werden 143 Absolventen des Sommersemesters 2011 verabschiedet. Außerdem vergibt die Fakultät die Robert-Wichard-Pohl-Medaille für herausragende Lehre in der Physik. Des Weiteren zeichnet die Berliner-Dr. Ungewitter-Stiftung die beste Dissertation des Wintersemesters 2011/2012 aus. Anschließend hält Sarah Köster vom Institut für Röntgenphysik einen Vortrag zum Thema „Schwimmen auf der Mikrometer-Skala – ein Leben ohne Trägheitskräfte“. Der „Dies Physicus“ beginnt um 14.30 Uhr in der Fakultät für Physik, Friedrich-Hund-Platz 1, Hörsaal 1. Der Vortrag von Köster beginnt um 16 Uhr und findet ebenfalls in Hörsaal 1 statt.

Die Robert-Wichard-Pohl-Medaille für Nachwuchswissenschaftler erhält in diesem Jahr Richard L.C. Vink vom Institut für Theoretische Physik für die Veranstaltung „Computer simulation methods in statistical physics“. Der Preis für die beste Grundveranstaltung geht an Kurt Schönhammer, ebenfalls vom Institut für Theoretische Physik, für die Vorlesung „Quantenmechanik I“.

Den mit 1.000 Euro dotierten Promotionspreis der Berliner-Dr. Ungewitter-Stiftung erhält in diesem Semester Martin Hömberg vom Institut für Theoretische Physik. Hömberg entwickelte vergröberte Modelle von biologischen Lipidmembranen zur Untersuchung von kollektiven Phänomenen mittels Computersimulation. In diesen Modellen werden die Lipidmoleküle nicht mit allen atomistischen Details repräsentiert, sondern nur die wesentlichen Eigenschaften ihrer molekularen Architektur und ihrer Wechselwirkungen berücksichtigt. Diese Vereinfachung ermöglicht eine systematische Untersuchung von Phänomenen auf großen Zeit- und Längenskalen, an denen viele Moleküle beteiligt sind. Die Arbeit von Hömberg wurde von der VolkswagenStiftung und im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 937 „Kollektives Verhalten von weicher und biologischer Materie“ von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Betreut wurde die Promotion von Marcus Müller.

Der Stiftungspreis für eine ausgezeichnete Diplomarbeit geht an den Studenten Til Driehorst. Er ist zurzeit in der Arbeitsgruppe von Florian Rehfeldt am III. Physikalischen Institut beschäftigt.

Erstmals wird außerdem der mit 1.000 Euro dotierte Jan Peter Toennies-Physikpreis für eine herausragende experimentelle Promotionsarbeit verliehen. Preisträger ist Christian M. Stingl vom I. Physikalischen Institut. Stingl untersuchte die Eigenschaften des hochreinen metallischen Materials Sr3Ru2O/ in der Nähe des absoluten Temperaturnullpunkts (-273,15 Grad Celsius). Seine Arbeit wurde von Philipp Gegenwart betreut und von der DFG im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 602 „Komplexe Strukturen in kondensierter Materie“ gefördert.

Jan Peter Toennies war von 1969 bis 1998 Direktor am damaligen Max-Planck-Institut für Strömungsforschung in Göttingen. In dieser Zeit betreute er die Abschlussarbeiten von mehr als 200 Studierenden an der Universität Göttingen, hauptsächlich an der Fakultät für Physik. Der Preis wird künftig jährlich vergeben und soll die Tradition der hochwertigen experimentellen Arbeiten der Göttinger Institute pflegen und fördern.

Kontaktadressen:
Zur Absolventenfeier:
Yvonne Lips
Georg-August-Universität Göttingen
Fakultät für Physik – Studiendekanat
Telefon (0551) 39-13306
E-Mail: yvonne.lips [a] physik.uni-goettingen (p) de

Zum Promotionspreis der Berliner-Dr. Ungewitter-Stiftung:
Marcus Müller
Georg-August-Universität Göttingen
Fakultät für Physik – Institut für Theoretische Physik
Telefon (0551) 39-13888
E-Mail: mmueller [a] theorie.physik.uni-goettingen (p) de
 
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