Räumliches Vorstellungsvermögen - von Natur aus Männersache?

Räumliches Vorstellungsvermögen - von Natur aus Männersache?

Räumliches Vorstellungsvermögen - von Natur aus Männersache?

auf Einladung der Arbeitsgruppe Gender der Graduiertenschule Kultur- und Sozialwissenschaften hält die Basler Geschlechterforscherin Kerstin Palm einen Vortrag zum Thema „Räumliches Vorstellungsvermögen – von Natur aus Männersache?“ an der Universität Freiburg.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 10. November 2011, 18.15 Uhr im Hörsaal 3045
(Kollegiengebäude III) statt.
Der Eintritt ist frei.

Palm setzt sich in ihrem Vortrag mit populär-wissenschaftlichen Darstellungen auseinander, die behaupten, dass es bei räumlichem Vorstellungsvermögen einen natürlichen Unterschied zwischen Männern und Frauen, Mädchen und Jungen gebe. Vor allem im Zusammenhang mit der Diskussion um den nach wie vor geringen Mädchen- und Frauenanteil in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen und Studienfächern taucht immer wieder das Argument auf: Jungen und Männer hätten im Vergleich zu Mädchen und Frauen wesentlich günstigere genetische, hormonelle und gehirnphysiologische Voraussetzungen, diese Berufe zu erlernen und auszuüben. Palm unterzieht die vorliegenden Forschungsergebnisse einer kritischen Analyse.

Kerstin Palm ist studierte Biologin, Germanistin und Philosophin. Nach ihrer Promotion im Fach Biologie wechselte sie in die Kulturwissenschaften und habilitierte mit einer Arbeit zur Geschichte des biologischen Lebensbegriffs. Derzeit hat sie die Gastprofessur zu Geschlecht und Naturwissenschaften am Zentrum für Gender Studies der Universität Basel/Schweiz inne.

 
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