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Professor Horst Pfrang gestorben

Horst Pfrang. Archivfoto
Der Leiter des Referats „Planung und Qualitätsmanagement“ in der Zentralverwaltung der Universität Würzburg, Horst Pfrang, ist am 28. Dezember 2011 nach kurzer Krankheit im Alter von nur 56 Jahren gestorben.
Horst Pfrang wurde am 17. September 1955 im Bad Kissinger Ortsteil Poppenroth geboren. Im Juni 1974 schloss er seine Schulausbildung mit dem Abitur am Schönborn-Gymnasium in Münnerstadt ab und begann im selben Jahr an der Universität Würzburg ein Studium in den Fächern Pädagogik und Psychologie. 1980 schloss er sein Studium als Diplom-Psychologe erfolgreich ab.
Nachdem Horst Pfrang seinen Zivildienst am Psychiatrischen Landeskrankenhaus Weissenhof in Weinsberg abgeleistet hatte, arbeitete er als Psychologe in der Saaletalklinik in Bad Neustadt. 1982 zog es ihn an die Universität Würzburg zurück: Im Institut für Psychologie begann er seine Doktorarbeit, die er drei Jahre später mit Auszeichnung (summa cum laude) abschloss. 1993 habilitierte er sich dann für das Fach Psychologie.
Wechsel in die Zentralverwaltung im Jahr 1997
Dem Institut für Psychologie gehörte Horst Pfrang zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter, dann als Oberassistent bis 1997 an. Danach führte ihn sein Berufsweg in die Zentralverwaltung der Universität Würzburg, wo er im Referat „Organisation und Controlling“ Aufgaben im Bereich der Hochschulplanung übernahm.
Der Wissenschaft und der Lehre blieb er auch nach seinem Wechsel in die Verwaltung verbunden. Er publizierte weiterhin sehr erfolgreich seine Forschungsergebnisse und wirkte an der Ausbildung der Studierenden mit. Dieses Engagement würdigte die Philosophische Fakultät III im Jahr 2005: Sie bestellte Horst Pfrang zum außerplanmäßigen Professor.
Herausragender Beitrag zum Ausbau der Universität
Zuletzt stand Horst Pfrang, der 2007 zum Akademischen Direktor ernannt worden war, in der zentralen Universitätsverwaltung dem Referat „Planung und Qualitätsmanagement“ vor. Diesen Bereich leitete er mit hoher Sachkompetenz und unermüdlichem Einsatz. Zum Ausbau der Universität leistete er in dieser Funktion einen herausragenden Beitrag: Er war einer der Ideengeber für die Ausbauplanung und die Erweiterung der Universität auf dem Campus Nord, die mit der offiziellen Campuseröffnung im Sommer 2011 ihr erstes Etappenziel erreicht hat.
Mit seinem großen Engagement, seiner steten Hilfsbereitschaft und seiner zuvorkommenden Art hat sich Horst Pfrang in außergewöhnlicher Weise um die Universität verdient gemacht. Hierfür ist die Universität ihm und seiner Familie in Dank und Anerkennung verbunden. Die Universität wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Von: Georg Kaiser
02.01.2012, 17:09 Uhr
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