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Prof. Dr. Helga Nowotny erhält Dorothea-Schlözer-Medaille der Universität Göttingen
24 November 2011 - UNI-GOETTINGEN

Hielt die "Göttinger Universitätsrede 2011 - Wissenschaft und Verantwortung" in der Aula am Wilhelmsplatz: Helga Nowotny, Präsidentin des Europäischen Forschungsrates. Klicken Sie bitte hier, um das Bild in Druckqualität herunterzuladen. Im Anschluss an die Rede überreichte Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel die Dorothea-Schlözer-Medaille der Universität Göttingen. Klicken Sie bitte hier, um das Bild in Druckqualität herunterzuladen. Die Dorothea-Schlözer-Medaille vergibt die Universität Göttingen seit 1958 auf Beschluss des Senats. Klicken Sie bitte hier, um das Bild in Druckqualität herunterzuladen.
(pug) Die Universität Göttingen hat die Präsidentin des Europäischen Forschungsrates, Helga Nowotny, mit der Dorothea-Schlözer-Medaille geehrt. Damit würdigt die Hochschule Nowotnys Verdienste um Wissenschaft und Forschung sowie ihr Engagement für die Wissenschaft und deren besondere gesellschaftliche Verantwortung. „Helga Nowotnys wissenschaftliche Karriere ist exemplarisch“, sagte Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel. „Schon früh analysierte sie kritisch die gesellschaftliche Verankerung und geschlechterdifferente Entwicklung des Wissens und der Fachkulturen. Ihre Verdienste als Rechtswissenschaftlerin und Soziologin sind gleichermaßen durch erkenntnistheoretische Radikalisierung und institutionelle Innovationen gekennzeichnet.“ Beisiegel überreichte die Auszeichnung gestern Abend im Anschluss an die „Göttinger Universitätsrede 2011 – Wissenschaft und Verantwortung“, bei der Nowotny als Festrednerin über Exzellenz und Evaluierung in der globalen Forschungslandschaft gesprochen hatte.
Die österreichische Rechts- und Sozialwissenschaftlerin Helga Nowotny lehrte und forschte als Professorin für Wissenschaftsforschung an der Universität Wien sowie an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Von 2007 bis 2010 war sie Vizepräsidentin des Europäischen Forschungsrates, seit 2010 ist sie dessen Präsidentin. Auslandsaufenthalte führten sie unter anderem an wissenschaftliche Einrichtungen in Paris, New York, Cambridge, Wien, Berlin und Budapest. Nowotny ist unter anderem Mitglied der Academia Europea in London und der Royal Swedish Academy of Sciences. Zu ihren zahlreichen Auszeichnungen gehören das österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse sowie der John Desmond Bernal Prize für ihr Lebenswerk in der Wissenschaftsforschung. Von 2003 bis 2005 war sie außerdem Mitglied des Stiftungsrates der Universität Göttingen.
Die Universität Göttingen vergibt die Dorothea-Schlözer-Medaille seit 1958 auf Beschluss des Senats der Hochschule. Nowotny ist die achte Persönlichkeit, die mit der Medaille geehrt wird. Die Auszeichnung erinnert an Dorothea Schlözer (1770 bis 1825), Tochter des Göttinger Professors und Publizisten August Ludwig Schlözer, die an der Georgia Augusta Sprachen, Mathematik und Naturwissenschaften studierte. Sie wurde 1787 in Göttingen als erste Frau in Deutschland zum Doktor der Philosophie promoviert.
Die Universität Göttingen vergibt die Dorothea-Schlözer-Medaille seit 1958 auf Beschluss des Senats der Hochschule. Nowotny ist die achte Persönlichkeit, die mit der Medaille geehrt wird. Die Auszeichnung erinnert an Dorothea Schlözer (1770 bis 1825), Tochter des Göttinger Professors und Publizisten August Ludwig Schlözer, die an der Georgia Augusta Sprachen, Mathematik und Naturwissenschaften studierte. Sie wurde 1787 in Göttingen als erste Frau in Deutschland zum Doktor der Philosophie promoviert.
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