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Neue Räume für Tanzarchiv Leipzig
28 November 2011 - UNI-LEIPZIG
Wertvolles Kulturgut in der Bibliotheca Albertina angekommen
Die Bestände des Tanzarchives Leipzig sind seit wenigen Wochen in der Bibliotheca Albertina der Universität Leipzig angekommen und zu besichtigen. Es handelt sich hierbei um eine bundesweit einmalige Sammlung zur Geschichte des modernen Tanzes im 20. Jahrhundert mit den Schwerpunkten deutscher Ausdruckstanz sowie Tanz und Bewegungskultur in der DDR. Wertvolle und zum Teil einmalige Dokumente und Publikationen stehen in der Universitätsbibliothek der interessierten öffentlichkeit und der wissenschaftlichen Forschung zur Verfügung.
"Der reiche Schatz des Tanzarchives Leipzig ist ein wichtiges Kulturgut mit internationaler Ausstrahlung. Ich freue mich über die gelungene Unterbringung des Sammlungsgutes in der Universitätsbibliothek. Hier können die wertvollen und vielfältigen Bestände intensiv wissenschaftlich genutzt und einer breiten öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Universitätsbibliothek wird mit professionellen Maßnahmen für den Erhalt der Bestände sorgen", zeigte sich Kunstministerin Sabine von Schorlemer zufrieden nach dem Rundgang.
Begleitet wurde sie dabei von Ingeborg Berggreen-Merkel, der Ministerialdirektorin beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Von dort wurde der Umzug des Tanzarchives ebenfalls mit 36.000 Euro finanziell unterstützt.
Bereits 1991 waren sich die Ministerpräsidenten der neuen Länder und das Land Berlin einig, dass der Standort des Tanzarchivs in Leipzig sein soll. Im Jahr 2008 verpflichtete sich die Universität Leipzig zur Führung der Bestände des Tanzarchives und stellt nun die Räumlichkeit in der Universitätsbibliothek zur Verfügung. Die Bestände bieten für viele Fächer der Universität Anknüpfungspunkte in Forschung und Lehre.
"Die neue Unterbringung macht die Bestände für jede Form künstlerischer und wissenschaftlicher Arbeit zugänglich. Ich bin stolz auf die Zusammenarbeit, die sich nun Schritt für Schritt zwischen dem Tanzarchiv und der Universitätsbibliothek weiter aufspannt. Die Erschließung des wertvollen Kulturgutes ist so in besonderer Weise gesichert - und die Nähe zu den Kunsthochschulen bietet weitere Perspektiven", erklärt Rektorin Beate Schücking.
Das Tanzarchiv Leipzig wurde 1957 als Sammlung traditionell überlieferter Folklore gegründet und 1977 als Außenstelle dem Archiv der Künste der DDR angegliedert. 1993 ging es in die Trägerschaft des Vereins Tanzarchiv Leipzig e.V. über.
Die Bestände des Tanzarchivs umfassen 10.000 Bücher, Film-, Bild- und Tondokumente, darunter Nachlässe von Pionieren des modernen Tanzes wie Gret Palucca, Uwe Scholz oder Mary Wigman. Seit ihrem Umzug vor vier Wochen sind die Bestände jeweils im Rahmen der öffnungszeiten der Sondersammlungen der Universitätsbibliothek Leipzig der öffentlichkeit zugänglich.
"Der reiche Schatz des Tanzarchives Leipzig ist ein wichtiges Kulturgut mit internationaler Ausstrahlung. Ich freue mich über die gelungene Unterbringung des Sammlungsgutes in der Universitätsbibliothek. Hier können die wertvollen und vielfältigen Bestände intensiv wissenschaftlich genutzt und einer breiten öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Universitätsbibliothek wird mit professionellen Maßnahmen für den Erhalt der Bestände sorgen", zeigte sich Kunstministerin Sabine von Schorlemer zufrieden nach dem Rundgang.
Begleitet wurde sie dabei von Ingeborg Berggreen-Merkel, der Ministerialdirektorin beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Von dort wurde der Umzug des Tanzarchives ebenfalls mit 36.000 Euro finanziell unterstützt.
Bereits 1991 waren sich die Ministerpräsidenten der neuen Länder und das Land Berlin einig, dass der Standort des Tanzarchivs in Leipzig sein soll. Im Jahr 2008 verpflichtete sich die Universität Leipzig zur Führung der Bestände des Tanzarchives und stellt nun die Räumlichkeit in der Universitätsbibliothek zur Verfügung. Die Bestände bieten für viele Fächer der Universität Anknüpfungspunkte in Forschung und Lehre.
"Die neue Unterbringung macht die Bestände für jede Form künstlerischer und wissenschaftlicher Arbeit zugänglich. Ich bin stolz auf die Zusammenarbeit, die sich nun Schritt für Schritt zwischen dem Tanzarchiv und der Universitätsbibliothek weiter aufspannt. Die Erschließung des wertvollen Kulturgutes ist so in besonderer Weise gesichert - und die Nähe zu den Kunsthochschulen bietet weitere Perspektiven", erklärt Rektorin Beate Schücking.
Das Tanzarchiv Leipzig wurde 1957 als Sammlung traditionell überlieferter Folklore gegründet und 1977 als Außenstelle dem Archiv der Künste der DDR angegliedert. 1993 ging es in die Trägerschaft des Vereins Tanzarchiv Leipzig e.V. über.
Die Bestände des Tanzarchivs umfassen 10.000 Bücher, Film-, Bild- und Tondokumente, darunter Nachlässe von Pionieren des modernen Tanzes wie Gret Palucca, Uwe Scholz oder Mary Wigman. Seit ihrem Umzug vor vier Wochen sind die Bestände jeweils im Rahmen der öffnungszeiten der Sondersammlungen der Universitätsbibliothek Leipzig der öffentlichkeit zugänglich.
Annett Hofmann
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