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Nervenzellen erforschen: Biochemikerin baut neue Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe an der Universität Hamburg auf
Insgesamt 6 Personen werden zur Forschungsgruppe gehören, die neue Methoden entwickeln will, mit denen mRNAs, eine Unterart von Ribonucleinsäuren (RNA), in lebenden Zellen unter dem Mikroskop sichtbar gemacht werden können. Bislang war dies nicht möglich. mRNAs sind die überbringer der genetischen Information. Eine räumliche Organisation von mRNAs in Regionen, die kleiner sind als Zellen, findet in zahlreichen Zelltypen statt und ist insbesondere bei Nervenzellen von fundamentaler Bedeutung. Neue Methoden zur Abbildung von lebenden Zellen könnten dazu beitragen, Prozesse wie Lernen und Regeneration von Nervenzellen auf molekularer Ebene zu verstehen.
Andrea Rentmeister promovierte 2007 am Kekulé-Instiut für organische Chemie und Biochemie der Universität Bonn. Danach forschte und lehrte sie als Postdoc am California Institute of Technology. Im April 2010 folgte sie einem gemeinsamen Ruf des Instituts für Biochemie und des Interdisziplinären Nanowissenschaftscentrums Hamburg (INCH) auf eine Juniorprofessur für Biochemie im Fachbereich Chemie der Universität Hamburg.
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