Naturwissenschaft und Technik - drei Hochschulen bieten Lehramtsstudiengang an

Automatisierungstechnik im Unterricht Foto: Constantin Fetzner

Automatisierungstechnik im Unterricht Foto: Constantin Fetzner

Das Programm TRE (Tübingen, Rottenburg, Esslingen) bildet Lehrer für das neue Fach Naturwissenschaft und Technik aus

Die Universität Tübingen, die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg und die Hochschule Esslingen bieten gemeinsam unter dem Namen ,,TRE" erstmals in Baden-Württemberg eine Lehrerausbildung speziell für das Kernfach Naturwissenschaft und Technik (NwT) an Allgemeinbildenden Gymnasien an. Der Schwerpunkt wird dabei auf Technik gelegt, die bislang noch nicht im Fokus der Lehrerausbildung des Landes stand. Das Land Baden-Württemberg fördert TRE mit 600.000 Euro über drei Jahre. Die Basis wird durch die Lehrerausbildung an der Universität Tübingen gebildet, die auf diesem Sektor in Baden-Württemberg  die umfangreichsten Erfahrungen aufweist. Die Hochschule Rottenburg bringt ihre Erfahrung im Bereich der regenerativen Energien und Umwelttechnik in die Kooperation ein, und die Hochschule Esslingen stellt ihre Kompetenz im Bereich der Technik zur Verfügung. Die Ausbildung an den Hochschulen  wird ergänzt durch Module, die Firmen wie Bosch oder Institutionen wie das Amt für Vermögen und Bau Tübingen beisteuern. Die Studierenden werden in Themengebieten wie Umwelt und Energie, Robotik und  Automatisierungstechnik, Medizintechnik und vielen weiteren praxisnah und wissenschaftlich fundiert ausgebildet, um zukunftsweisendes Wissen  an junge Menschen weitergeben zu können. Sie sollen junge Menschen für einen technischen Beruf begeistern - denn diese Fachleute werden dringend gesucht.

 

Der Rektor der Hochschule Esslingen, Dr.  Bernhard Schwarz, freut sich über die zum Wintersemester 2011/12 startende Kooperation: ,,Das Programm TRE stellt eine sehr gute Erweiterung unseres Spektrums dar - zumal die Hochschule Esslingen im Bereich der Lehrerbildung bereits mit den Studiengängen der Ingenieurpädagogik und mit dem Lehrer-Weiterbildungsprogramm ,,Gymnasium und Technik" Erfahrungen sammeln konnte." Der Rektor der Universität Tübingen, Bernd Engler, kommentiert das neue Kooperationsangebot: ,,Dadurch können wir unser ohnehin breites Angebot in der Lehrerausbildung noch erweitern. Die angehenden Lehrerinnen und Lehrer werden sicher begeistert sein, wie lebendig der Naturwissenschaft und Technik-Unterricht gestaltet werden kann." Es sei eine große Bereicherung mit Experten der Hochschulen in Esslingen und Rottenburg in diesem Projekt zusammenzuarbeiten. Von einer ,,guten Allianz für die Zukunft der Ingenieursausbildung" im Land spricht der Rektor der Hochschule Rottenburg, Bastian Kaiser. ,,Gerade Baden-Württemberg und seine Industrie braucht qualifizierte Ingenieure und Fachleute mit Begeisterung für Technik."

 
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