Nachwuchs-Chemiker forscht mit Liebig-Stipendium an der Universität Göttingen

Göttinger Liebig-Stipendiat: Nachwuchs-Chemiker   Alexander Breder .

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Alexander Breder arbeitet an neuartigen Katalysereaktionen

(pug) Die Arbeit des Nachwuchs-Chemikers Alexander Breder wird von der Stiftung Stipendien-Fonds der Chemischen Industrie (FCI) mit einem Liebig-Stipendium unterstützt. Breder ist seit Kurzem als Habilitand am Institut für Organische und Biomolekulare Chemie der Universität Göttingen tätig. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich der Katalysechemie. Ziel seiner Arbeiten ist unter anderem, ressourcenschonende Herstellungswege für neue Wirkstoffe mit pharmazeutischem Potenzial zu finden. Aus dem Liebig-Stipendium stehen Breder neben seinem persönlichen Stipendium für die kommenden drei Jahre Mittel in Höhe von rund 60.000 Euro zur Verfügung, dazu kommt noch ein Stipendium für einen Promovierenden.

Alexander Breder, Jahrgang 1978, studierte Chemie an der Universität Bielefeld. Seine Doktorarbeit schloss er 2009 an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich ab. Ein Forschungsstipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes ermöglichte ihm anschließend ein zweijähriges Postdoktorat an der amerikanischen Stanford University. Alexander Breder beschäftigt sich unter anderem mit der Entwicklung neuartiger Katalysereaktionen für den ökonomischen Aufbau chemischer Verbindungen. Bei den verwendeten Katalysatoren handelt es sich um organische Moleküle, die der Beschleunigung und Kontrolle chemischer Reaktionen dienen, ohne dabei selbst verbraucht zu werden.

„Die molekulare Katalyse ist einer der drei Forschungsschwerpunkte der Göttinger Fakultät für Chemie“, so Dekan Lutz Ackermann. Er betreut den neuen Stipendiaten als Mentor. „Wir freuen uns daher besonders, dass unsere Arbeit durch die Nachwuchsgruppe von Breder auf sehr hohem Niveau weitere Facetten des Themenbereichs abdecken kann.“
 
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