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Mit Nervsprech zutexten
LMU-Philologen untersuchen ,,Deutsche Wortbildung"
Verfällt die deutsche Sprache nun, wie immer wieder befürchtet, oder wird sie - etwa durch Anglizismen - sogar bereichert? Diese Frage wird wohl auch in Zukunft noch die Feuilletons beschäftigen - und die Gemüter erhitzen. Wie sich das Deutsche im Lauf der Geschichte verändert hat und wie diese Sprache aufgebaut ist, lässt sich nun aber wenigstens nachlesen in ,,Grundzüge der Morphologie des Deutschen" der LMU-Philologin Privatdozenten Hilke Elsen. Dieses Werk richtet sich vor allem, wenn auch nicht nur, an Studenten. ,,Wir haben darin die gegenwärtige Forschungslage aktualisiert, auch in Bezug auf besondere Wortbildungsarten und Begriffe", sagt Elsen. ,,Es ist die bisher einzige Gesamtdarstellung zur Morphologie des Deutschen". Neue Wörter, unter anderem aus der Werbe-, aus Zeitungs- und aus Fachsprachen, sind dagegen der Schwerpunkt in dem kürzlich erschienenen Werk ,,Neologismen". Beide Bücher sowie weitere Veröffentlichungen sind das greifbare Ergebnis des Projekts ,,Deutsche Wortbildung" am Institut für Deutsche Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wurde und nun abgeschlossen ist. (suwe)
Publikationen:
Grundzüge der Morphologie des Deutschen
Hilke Elsen
De Gruyter Verlag, 326 Seiten, 31. Mai 2011
Neologismen
Hilke Elsen
Gunter Narr Verlag, 2. Überarb. Aufl., 202 Seiten, 6. April 2011
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