Medizin – eine Herzenssache

Der Bundeskongress der Medizinstudierenden tagt erstmals an der RWTH Aachen

„Warum studieren wir eigentlich Medizin? Welche Vorstellungen haben wir in Hinblick auf Berufsalltag, Patienten und persönliches Engagement? Und lassen sich diese Vorstellungen heute noch realisieren?“ Diesen und weiteren Fragen wollen Studierende der Medizin auf ihrem diesjährigen Bundeskongress vom 2. bis 4. Dezember in Aachen nachgehen. In über 50 verschiedenen Workshops und Impulsvorträgen wird das Thema „Medizin – eine Herzenssache“ aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Dazu gehören sowohl Aspekte der zukünftigen medizinischen Ausbildung und Versorgung als auch Einblicke in innovative Entwicklungen rund um das menschliche Herz und die Herzgesundheit.

Die Fachschaft Medizin der RWTH richtet das studentische Workshop- und Diskussionswochenende erstmalig in Zusammenarbeit mit der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) aus. Dieser Dachverband vertritt die Interessen der mehr als 80.000 Medizinstudierenden auf nationaler und internationaler Ebene.

Zu einer Podiumsdiskussion im Rahmen des Kongresses zum Thema „Priorisierung und Rationierung im Gesundheits­system“ sind alle Interessierten herzlich eingeladen am

Samstag, den 3.12.2011 von 18.00-20.00 im Audimax, Wüllnerstraße 9.

Das Podium ist besetzt mit:

­ Univ.- med. med. dent. phil. Dominik Groß, Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der RWTH

­ Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer

­ PD Stefan Lange, stellvertretender Leiter des Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG)

­ Otmar Kloiber, Generalsekretär des Weltärztebundes und Sachverständiger der Enquete-Kommission „Recht und Ethik der modernen Medizin“ des Deutschen Bundestages

­ Bernd Hontschik, Chirurg, Vorstandsmitglied der Uexküll-Akademie für Integrierte Medizin und Herausgeber der Taschenbuchreihe medizinHuman

Moderiert wird die Diskussion von Ralf Raspe, Journalist und Mitarbeiter des WDR.

 
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