Leipziger Weltwirtschaftsseminar zu Finanzkrise

Das 25. Leipziger Weltwirtschaftsseminar, das am 24. und 25. November vom Zentrum für Internationale Wirtschaftsbeziehungen der Universität Leipzig (ZIW) und vom Fraunhofer-Zentrum für Mittel- und Osteuropa MOEZ ausgerichtet wird, widmet sich den Herausforderungen der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise.


Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die systemischen Risiken und Spannungen im internationalen Finanzsystem, der Reformdruck in der Europäischen Währungsunion sowie die globalen Herausforderungen und Umbrüche in Wirtschaft und Gesellschaft. Zu den Referenten gehören der Sozialwissenschaftler Meinhard Miegel, Vorstandsvorsitzender des Denkwerks Zukunft - Stiftung kulturelle Erneuerung, der die wirtschaftlichen Perspektiven Deutschlands und Europas in den kommenden Jahrzehnten erörtert, und Hermann Remsperger, langjähriges Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank, der über die Rolle der Notenbanken bei der Begrenzung systemischer Risiken spricht. Die Veranstaltung findet im Fraunhofer MOEZ, Neumarkt 9-19, in Leipzig statt.

Ziel des ZIW ist die Förderung der interdisziplinären Forschung an der Universität Leipzig zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in den Ländern Mittel-, Ost und Südosteuropas im Rahmen des Europäischen Integrationsprozesses und der Globalisierung. Forschungsschwerpunkte sind: Der wirtschaftliche Aufholprozess der Region und seine gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die EU-Strukturpolitik und die soziale Kohäsion, Regionalentwicklung in der erweiterten EU, monetäre und finanzpolitische Fragestellungen der EU-Osterweiterung, die Erweiterung und Vertiefung der Europäischen Union sowie die Beziehungen der MOE-Länder zu ihren östlichen Nachbarn. Das ZIW untersucht außerdem die wirtschaftliche Kooperation von Unternehmen aus Deutschland, insbesondere der Region Leipzig beziehungsweise des Landes Sachsen, mit Unternehmen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa.

Das Fraunhofer-Zentrum für Mittel- und Osteuropa MOEZ besitzt Kompetenzen im Bereich Innovations- und Technologiemanagement, Strategieentwicklung sowie Forschungsmarketing und entwickelt wissenschaftlich fundierte, ganzheitliche Lösungen - von Potenzialanalysen über die Konzeption und Umsetzung konkreter Projekt- und Geschäftsmodelle und Netzwerkaktivitäten bis hin zum Wissens- und Technologietransfer. Derzeit bearbeiten rund 40 Vollzeitmitarbeiter des Fraunhofer MOEZ unter anderem Projekte im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Union, Projekte des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Projekte für Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen.

 
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