Um „Lebensqualität und Schule - Schulqualität und Lebensqualität" geht es auf dem zehntägigen trinationalen ERASMUS-IP-Seminar, das vom 26. Februar bis zum 10. März 2012 an der Universität Leipzug stattfinden wird.
- Environmental Sciences - 18:00 "Grüner Campus"
- Media Sciences - 16:00 Unseld Lecture zu ,,Säkularismus und Religion"
- Event - 16:00 Vortrag: ,,Die Entstehung der Arten - Zufall und Vorhersehbarkeit"
- Life Sciences - 15:00 Evolutionsforscher des 19. Jahrhunderts ins Licht gerückt
- Mathematics - 15:00 Talentierte Berliner Abiturienten ausgezeichnet
- Medicine - 15:00 Neuer Sonderforschungsbereich an Freier Universität Berlin
- Medicine - 15:00 Gesundheit ganzheitlich und nachhaltig fördern
- Environmental Sciences - 14:00 Neuer Sonderforschungsbereich an der RWTH Aachen
- Medicine - 13:00
Neue Perspektiven für die Diagnose von Herz-Kreislauf- Erkrankungen - Business - 13:00
Verborgenes Wissen aufdecken - Mathematics - 12:00 Mathematisches Institut der Universität lädt zu Mitmach- Ausstellung ein
- Medicine - 12:00 Biomaterialentwicklung: Verlängerung für Sonderforschungsbereich
- Pedagogy - 12:00 Chancengleichheit durch Sprachförderung: Mercator- Institut hat deutschlandweit ersten Kriterienkatalog für Sprachstandstests in der Kita entwickelt
- Agronomy - 11:00 Diplomprojekt »ugly fruits« vom Art Directors Club ausgezeichnet
Künftige Lehrer aus drei Ländern beschäftigen sich mit Schule und Lebensqualität
23 February 2012
Die von Erasmus-Programm der EU finanzierte Veranstaltung wurde von Hochschullehrerinnen der Universitäten Zielona Góra (Polen), der Hradec Králové (Tschechien) und Leipzig gemeinsam konzipiert. Teilnehmer sind insgesamt 40 Lehramtsstudierende. Es ist das dritte Seminar dieser Art, das die drei Hochschulen organisieren.
"Dieses trinationale Seminar", so Iris Mortag von der diesmal gastgebenden Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig, "ermöglicht künftigen Lehrerinnen und Lehrern, sich interkulturell vergleichend aus der Sicht der jeweiligen Länder auszutauschen. Insbesondere geht es um den Zusammenhang zwischen Lebensqualität und Arbeitsqualität im Kontext von Schule." Dabei wird der Schulalltag in seiner ganzen Komplexität unter die Lupe genommen, beginnend von der Gestaltung des Unterrichts und der Kommunikation zwischen allen Beteiligten bis hin zu organisatorischen oder materiellen Umständen. "Dabei geht es uns nicht darum, vorrangig Forderungen zu stellen", erläutert Iris Mortag, "sondern kennen zu lernen, wie man nach vorhandenen Potentialen sucht und diese erschließt. So hängt beispielsweise die Berufszufriedenheit eines Lehrers nicht nur von Gehalt und Stundenzahl ab, sondern in erheblichem Maße auch davon, wie seine Arbeit im Kollegenkreis und bei den Eltern wahrgenommen und wertgeschätzt wird. Sich solche Zusammenhänge bewusst zu machen und den eigenen Einfluss darauf zu diskutieren - ein im Studium kaum beachtetes Thema - ist die spezielle Potenz der Veranstaltung."
Die interdisziplinären Veranstaltungen finden einerseits in nationalen Gruppen, andererseits bei der interkulturell vergleichenden Betrachtung in trinationalen Kleingruppen statt (Polen, Deutschland, Tschechien). Der Gesamtkurs besteht aus obligatorischen Vorlesungen und Seminaren, aus Workshops und Erkundungen an Leipziger Schulen. Die Seminarsprache ist Deutsch. Neben den obligatorischen Veranstaltungen wartet auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein vielfältiges Programm von gemeinsamen Unternehmungen in der Region.
Marlis Heinz
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Software Engineer / researcher on PhD and PostDoc-level


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