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Keine PIP-Brustimplantate an der Bonner Uni-Klinik
11 January 2012 - UNI-BONN
Ärztefachgesellschaften und BfArM raten, umstrittene, französische Brustimplantate zu entfernen
Keine PIP-Brustimplantate an der Bonner Uni-Klinik Ärztefachgesellschaften und BfArM raten, umstrittene, französische Brustimplantate zu entfernen
Deutsche Ärzte-Fachgesellschaften und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte BfArM empfehlen jetzt, die umstrittenen Brustimplantate der französischen Firma PIP zu entfernen. Am Universitätsklinikum Bonn wurden diese Silikonkissen jedoch nicht implantiert.
Aufgrund des aktuellen Skandals um die Brustimplantate der Firma PIP und deren möglichen Gesundheitsgefährdung häufen sich derzeit die Anfragen besorgter Frauen, die ein Brustimplantat tragen. ,,Für unsere Patientinnen besteht kein Grund zur Besorgnis. Seit Beginn meiner Tätigkeit 2003 sind hier am Bonner Klinikum die umstrittenen Implantate nie eingesetzt worden. Auch gibt es keine Hinweise auf eine Verwendung zu einem früheren Zeitpunkt", sagt Privatdozent Klaus Walgenbach, Leiter der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie am Bonner Universitätsklinikum. Die privat geführte Abteilung befasst sich in diesem Zusammenhang unter anderem mit der Brustrekonstruktion nach Tumoroperationen sowie ästhetischen Brustkorrekturen.
Besorgten Patientinnen anderer Ärzte empfiehlt Walgenbach erst einmal im Implantat-Pass nachzuschauen. Dieser wird in der Regel nach einer Implantation ausgestellt und enthält neben anderen Angaben auch Informationen über den Hersteller. Ist der Pass nicht vorhanden, hilft ein Anruf in der behandelnden Klinik, da dort entsprechende Unterlagen vorliegen.
Die PIP-Implantate stehen im Verdacht, verstärkt reißen zu können. Dadurch kann das teilweise von der Firma verwendete nicht zugelassene Gel austreten und Entzündungen auslösen. Zudem ist die Krebsgefahr durch die Substanz noch nicht eindeutig geklärt. ,,So ist derzeit offen, wie gefährlich die Implantate wirklich sind. Auch ist die Kostenfrage ungeklärt. Trotzdem sollten Frauen, die ein Implantat dieser Firma tragen, aufmerksam sein und sich vor der Entfernung der Implantate entsprechend umfassend beraten und untersuchen lassen", rät Walgenbach.
Deutsche Ärzte-Fachgesellschaften und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte BfArM empfehlen jetzt, die umstrittenen Brustimplantate der französischen Firma PIP zu entfernen. Am Universitätsklinikum Bonn wurden diese Silikonkissen jedoch nicht implantiert.
Aufgrund des aktuellen Skandals um die Brustimplantate der Firma PIP und deren möglichen Gesundheitsgefährdung häufen sich derzeit die Anfragen besorgter Frauen, die ein Brustimplantat tragen. ,,Für unsere Patientinnen besteht kein Grund zur Besorgnis. Seit Beginn meiner Tätigkeit 2003 sind hier am Bonner Klinikum die umstrittenen Implantate nie eingesetzt worden. Auch gibt es keine Hinweise auf eine Verwendung zu einem früheren Zeitpunkt", sagt Privatdozent Klaus Walgenbach, Leiter der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie am Bonner Universitätsklinikum. Die privat geführte Abteilung befasst sich in diesem Zusammenhang unter anderem mit der Brustrekonstruktion nach Tumoroperationen sowie ästhetischen Brustkorrekturen.
Besorgten Patientinnen anderer Ärzte empfiehlt Walgenbach erst einmal im Implantat-Pass nachzuschauen. Dieser wird in der Regel nach einer Implantation ausgestellt und enthält neben anderen Angaben auch Informationen über den Hersteller. Ist der Pass nicht vorhanden, hilft ein Anruf in der behandelnden Klinik, da dort entsprechende Unterlagen vorliegen.
Die PIP-Implantate stehen im Verdacht, verstärkt reißen zu können. Dadurch kann das teilweise von der Firma verwendete nicht zugelassene Gel austreten und Entzündungen auslösen. Zudem ist die Krebsgefahr durch die Substanz noch nicht eindeutig geklärt. ,,So ist derzeit offen, wie gefährlich die Implantate wirklich sind. Auch ist die Kostenfrage ungeklärt. Trotzdem sollten Frauen, die ein Implantat dieser Firma tragen, aufmerksam sein und sich vor der Entfernung der Implantate entsprechend umfassend beraten und untersuchen lassen", rät Walgenbach.
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