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Kant in China
über „Kant in China: Eine philosophische Wahlverwandtschaft“ spricht Joachim Kurtz in seiner Antrittsvorlesung am Mittwoch, 2. November 2011, an der Universität Heidelberg. Joachim Kurtz ist Professor für Ideen- und Wissensgeschichte am Exzellenzcluster „Asien und Europa im globalen Kontext“. In seinem Vortrag wird er der wechselvollen Geschichte chinesischer Anverwandlungen der Philosophie Immanuel Kants im 20. Jahrhundert nachgehen und die globalen Verflechtungen rekonstruieren, aus denen die zum Teil widersprüchlichen Auslegungen kantischer Ideen hervorgegangen sind. Die Veranstaltung findet in der Aula der Alten Universität statt und beginnt um 12 Uhr.
Joachim Kurtz (Jahrgang 1964) hat Sinologie, Philosophie und Politische Wissenschaften in Hamburg, Peking, Berlin, Shanghai, Göttingen und Erlangen studiert. Forschungsaufenthalte und Gastprofessuren führten ihn unter anderem nach Princeton und Paris. Ehe er einen Ruf an die Universität Heidelberg annahm, war er an der Emory University in Atlanta und am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin tätig. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen den Wissensaustausch zwischen China, Japan und Europa, außerdem Fragen der Logik und der politischen Theorie, den Bereich der übersetzung sowie Begriffs- und Buchgeschichte.
Die Professur für Kultur- und Wirtschaftsgeschichte ist eine von fünf Professuren am Exzellenzcluster „Asien und Europa“. Das Spektrum der Forscherinnen und Forscher reicht von Wissensgeschichte über Buddhismusstudien und Globale Kunstgeschichte bis hin zur Medienethnologie. Gemeinsam untersuchen die Wissenschaftler des Clusters die kulturellen Austauschprozesse zwischen Asi
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