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International studieren und lehren: Die Bauhaus-Universität Weimar ist die „Internationale Hochschule 2011“
8 November 2011 - UNI-WEIMAR
In einem kurzweiligen und packenden Finale in Berlin hat sich die Bauhaus-Universität Weimar am Montag, 7. November 2011, erfolgreich beim Wettbewerb „Die Internationale Hochschule 2011“ durchgesetzt und konnte den begehrten Titel nach Weimar holen.
Der Deutsche Akademische Auslandsdienst (DAAD) und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hatten den Preis zum zweiten Mal unter allen deutschen Hochschulen ausgelobt und stellten ihn in diesem Jahr unter das Motto „Die internationale Dimension der Lehre“. Insgesamt beteiligten sich 28 Hochschulen an der Ausschreibung.
In ihrer engagierten, anschaulich bebilderten Live-Präsentation und der anschließenden Fragerunde erläuterten der Rektor, Dr.-Ing. Karl Beucke, Muriel Helbig (Leiterin des International Office) und Hedwig Wagner (Professorin für Europäische Medienkultur) in der Endrunde den Wettbewerbsbeitrag. Mit vielen Beispielen aus Lehre und Studium in Weimar berichteten sie auch mit einem eigens erstellten Videoclip von der internationalen Atmosphäre in allen Fächern und den zahlreichen Möglichkeiten für Studierende, ins Ausland zu gehen oder an internationalen Projekten mitzuarbeiten.
Max G. Huber, Vize-Präsident des DAAD und Jury-Vorsitzender, lobte das Konzept und hob besonders die überzeugende Darstellung des Teams in Berlin hervor: „International zu sein ist an der Bauhaus-Universität Weimar keine Pflichtaufgabe, sondern eine Herzensangelegenheit, das war heute deutlich zu spüren. Ob Studierende, Professoren oder Mitarbeiter – alle stehen hinter dem Thema Internationalisierung und identifizieren sich damit. Dieses Engagement strahlt weiter über Weimar hinaus.“
Der DAAD und der Stifterverband wollen mit dem Preis die besondere Bedeutung von Internationalisierung für die Profilbildung und Positionierung der deutschen Hochschulen sichtbar machen. Er soll zeigen, welche Maßnahmen deutsche Hochschulen ergreifen, um zukünftig auf dem internationalen Hochschulmarkt konkurrenzfähig zu sein.
Der Rektor der Bauhaus-Universität Weimar, Dr.-Ing. Karl Beucke, äußerte sich am Montagabend begeistert über den Titel: „Der Preis ist etwas ganz Besonderes für uns, denn er zeigt, dass Internationalität an unserer Universität tatsächlich gelebt wird. Mit einem großen Team quer durch alle Bereiche und Fakultäten haben wir den Wettbewerbsbeitrag vorbereitet. Schön, dass wir mit diesem Engagement erfolgreich waren.“
Muriel Helbig, Leiterin des International Office, unterstreicht: „In unseren Studiengängen spielt Internationalität schon immer eine große Rolle. Das Spektrum ist sehr facettenreich: Es gibt englischsprachige Studiengänge oder solche, die gemeinsam mit Partnerhochschulen durchgeführt werden. Es gibt internationale Projekte im Ausland oder in Weimar mit Partnern aus der ganzen Welt, sei es in Projekten, die direkt im Ausland stattfinden, oder gemeinsamen Projekten mit einer unserer Partnerhochschulen. Über 50 Prozent unserer Studiengänge sind bereits international. Erreichen wollen wir das für alle.“
Der Titel „Die internationale Hochschule“ ist verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro. Die Universitätsleitung und das International Office wollen mit dem Betrag neue Maßnahmen und Projekte finanzieren, die die Internationalisierungsstrategie unterstützen und weiter voranbringen.
Seit Jahren liegt die Bauhaus-Universität Weimar beim Thema Internationalisierung konstant vorn. So belegte sie im jüngsten DAAD-Förderranking (2010) für international ausgerichtete Aktivitäten einen Platz in der Spitzengruppe. Insgesamt hatte die Universität im Jahr 2010 mehr als eine Million Euro an DAAD-Mitteln aktiv eingeworben, mit denen unter anderem Auslandsaufenthalte, international ausgerichtete Studiengänge und ein Promotionsnetzwerk unterstützt wurden.
An der Bauhaus-Universität Weimar kommt durchschnittlich jeder achte Studierende aus einem anderen Land, über 15 Prozent insgesamt. Thüringenweit liegt der Schnitt bei sieben Prozent, bundesweit bei rund zwölf Prozent. Beim Lehrpersonal liegt die Quote ähnlich hoch: rund neun Prozent der Wissenschaftler und Künstler, die an der Bauhaus-Universität Weimar lehren, kommen aus dem Ausland. Zudem verfügt die Universität über ein großes internationales Netzwerk: Zu circa 200 Partnerhochschulen weltweit pflegt sie konstante Beziehungen und vereinbart regelmäßige Austausche von Studierenden und Mitarbeitern.
[http://www.uni-weimar.de/international]
Die Details der Ausschreibung finden Sie unter [http://www.daad.de/hochschulen/ausschreibungen/16538.de.html]
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