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Hohe Auszeichnung für Kölner Infektiologen
10 October 2011 - UNI-KOELN
Verantwortlich: Patrick Honecker
Professor Oliver Cornely vom Exzellenzcluster CECAD und der Uniklinik Köln, Leiter des Kölner Zentrum für klinische Studien, wird Präsident der ECMM - Europäischer Verband der mykologischen Fachgesellschaften.
Pilzerkrankungen nehmen im Alter zu. In einer alternden Gesellschaft ist die Erforschung von mykologischen Infektionen von hoher Relevanz.
Das Immunsystem wird durch den Alterungsprozess geschwächt, die Besiedelung mit Pilzen, insbesondere mit prognostisch ungünstigeren Spezies nimmt zu. Der international erfolgreiche ECMM Europäische Verband der mykologischen Fachgesellschaften setzt starke Impulse in der Wissenschaft mit seiner aktiven Unterstützung der Forschung, durch die Koordination von wissenschaftlichen und klinischen Aktivitäten und der Organisation von Fachkongressen und Weiterbildung.
Die Wahl von Professor Cornely zum Präsidenten des EMMC Verbandes am 2. Oktober auf dem 5. Kongress ,,Trends in medizinischer Mykologie" in Valencia/Spanien ist eine hohe Auszeichnung und Bestätigung seiner Forschungsarbeit in der Infektiologie. Die Amtsdauer ist auf drei Jahre festgelegt. Das Ziel von Cornely ist, die Forschungsarbeit seiner Arbeitsgruppe in der Infektiologie in derzeit 41 Ländern mit den EMMC Projekten zu einer Synergie zu führen. Cornely plant, die high-end Datenbanktechnologie seiner Arbeitsgruppe mit den epidemiologischen Untersuchungen zu den unterschiedlichsten invasiven Pilzerkrankungen in ein gemeinsames Konsensusdatenformat zu bringen. Zu jedem Patienten wird das passende Pilzisolat gewonnen und in öffentlichen Stammsammlungen interessierten Forscherinnen und Forschern zugänglich gemacht. Bislang wurden die klinischen Daten zu den Erkrankungen in der Regel getrennt von den mikrobiologischen Daten und Isolaten gesammelt. Die Integration dieser beiden Ansätze verspricht einen hohen Zuwachs im Erkenntnisgewinn zur Genese und Therapie von Pilzinfektionen.
Als Dachverband der europäischen Institutionen ist das Ziel des ECMM, den intensiven Austausch und die interdisziplinäre Kollaboration aller Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die den menschlichen und tierischen Körper unter dem Fokus mykologischer Erkrankungen betrachten. Internationale Kongresse, wie in 2012 der ECCMID in London, der ISHAM in Berlin sowie der TIMM in 2013 in Kopenhagen sind die Diskussionsplattform der Resultate zahlreicher intensiver Kollaborationsprojekte.
Auch für die Forschung des Exzellenzcluster CECAD eröffnen sich neue Chancen durch den Zugang zu Probenmaterial seltener Infektionen in Deutschland, die die internationale Kooperation zu Diagnostik und erfolgreicher Therapie benötigen, wie Cornely ausführt: ,,Wir erwarten durch die Zusammenführung der Informationen aus Klinik und Labor entscheidende Impulse für die translationale Entwicklung diagnostischer Strategien".
Pilzerkrankungen nehmen im Alter zu. In einer alternden Gesellschaft ist die Erforschung von mykologischen Infektionen von hoher Relevanz.
Das Immunsystem wird durch den Alterungsprozess geschwächt, die Besiedelung mit Pilzen, insbesondere mit prognostisch ungünstigeren Spezies nimmt zu. Der international erfolgreiche ECMM Europäische Verband der mykologischen Fachgesellschaften setzt starke Impulse in der Wissenschaft mit seiner aktiven Unterstützung der Forschung, durch die Koordination von wissenschaftlichen und klinischen Aktivitäten und der Organisation von Fachkongressen und Weiterbildung.
Die Wahl von Professor Cornely zum Präsidenten des EMMC Verbandes am 2. Oktober auf dem 5. Kongress ,,Trends in medizinischer Mykologie" in Valencia/Spanien ist eine hohe Auszeichnung und Bestätigung seiner Forschungsarbeit in der Infektiologie. Die Amtsdauer ist auf drei Jahre festgelegt. Das Ziel von Cornely ist, die Forschungsarbeit seiner Arbeitsgruppe in der Infektiologie in derzeit 41 Ländern mit den EMMC Projekten zu einer Synergie zu führen. Cornely plant, die high-end Datenbanktechnologie seiner Arbeitsgruppe mit den epidemiologischen Untersuchungen zu den unterschiedlichsten invasiven Pilzerkrankungen in ein gemeinsames Konsensusdatenformat zu bringen. Zu jedem Patienten wird das passende Pilzisolat gewonnen und in öffentlichen Stammsammlungen interessierten Forscherinnen und Forschern zugänglich gemacht. Bislang wurden die klinischen Daten zu den Erkrankungen in der Regel getrennt von den mikrobiologischen Daten und Isolaten gesammelt. Die Integration dieser beiden Ansätze verspricht einen hohen Zuwachs im Erkenntnisgewinn zur Genese und Therapie von Pilzinfektionen.
Als Dachverband der europäischen Institutionen ist das Ziel des ECMM, den intensiven Austausch und die interdisziplinäre Kollaboration aller Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die den menschlichen und tierischen Körper unter dem Fokus mykologischer Erkrankungen betrachten. Internationale Kongresse, wie in 2012 der ECCMID in London, der ISHAM in Berlin sowie der TIMM in 2013 in Kopenhagen sind die Diskussionsplattform der Resultate zahlreicher intensiver Kollaborationsprojekte.
Auch für die Forschung des Exzellenzcluster CECAD eröffnen sich neue Chancen durch den Zugang zu Probenmaterial seltener Infektionen in Deutschland, die die internationale Kooperation zu Diagnostik und erfolgreicher Therapie benötigen, wie Cornely ausführt: ,,Wir erwarten durch die Zusammenführung der Informationen aus Klinik und Labor entscheidende Impulse für die translationale Entwicklung diagnostischer Strategien".
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