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Höhepunkt der Chemie-Experimentalwettbewerbe
Förderverein Chemie-Olympiade lädt herausragende Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland wieder zum Experimentalseminar nach Mainz ein
Zum vierten Mal findet in diesem Jahr das Experimentalseminar des Fördervereins Chemie-Olympiade e.V. (FChO) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz statt. 30 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland haben sich dieses Jahr für die Reise qualifiziert, die ihnen vom 25. bis 29. September spannende Experimente, einen Einblick in aktuelle Forschungsarbeiten und einen regen Austausch mit anderen an Chemie interessierten Jugendlichen verspricht. "Das FChO-Experimentalseminar ist mittlerweile schon eine feste Größe geworden und wir freuen uns, dass wir mit der Uni Mainz einen so hervorragenden Veranstaltungsort für unsere chemiebegeisterten Jugendlichen anbieten können", sagt Felix Hennersdorf, Stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins Chemie-Olympiade e.V.
Die 30 Besucher im Alter von 12 bis 16 Jahren sind Preisträger verschiedener Chemiewettbewerbe, an denen im Schuljahr 2010/11 bundesweit rd. 25.000 Schüler teilgenommen haben. In Deutschland gibt es zehn unabhängige Chemie-Experimentalwettbewerbe für Schüler der Sekundarstufe I, die alle auf dem gleichen Konzept beruhen: Sie möchten spielerisch an die Chemie sowie die Naturwissenschaften allgemein heranführen. Bei den Wettbewerben wird mit Alltagschemikalien experimentiert, entweder in der Schule oder zu Hause in der Küche oder im Keller. Die Wettbewerbe werden zzt. in 14 Bundesländern angeboten, jedoch enden sie auf Landesebene. Hier springt der Förderverein Chemie-Olympiade e.V. mit seiner Einladung für die besten Wettbewerbsteilnehmer ein. Auch Teilnehmer der Internationalen JuniorScienceOlympiade sind zum Seminar eingeladen. Dieser Wettbewerb verfolgt die Förderung besonders begabter junger Schüler. Der FChO führt die besten Schüler aller Wettbewerbe in Mainz zusammen.
Hier werden sie drei Tage im NaT-Lab für Schülerinnen und Schüler experimentieren. Ergänzt wird das Programm durch eine Stadtführung, den Besuch des Arbeitskreises von Tremel in der anorganischen Chemie sowie des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung. Betreut werden die Schüler von Ulrike Schwarz, Doktorandin am KIT in Karlsruhe, und Felix Hennersdorf, der an der Universität Leipzig studiert. Das Seminar wird finanziell unterstützt von dem Fonds der Chemischen Industrie (FCI) und der Karl-Gückinger-Stiftung.
Der Förderverein Chemie-Olympiade e.V. (FChO) wurde 1992 gegründet mit dem Ziel, das deutsche Auswahlverfahren zur Internationalen Chemie-Olympiade zu unterstützen, Naturwissenschaften in der Schule zu fördern sowie Brücken zwischen Schule, Hochschule und Wirtschaft aufzubauen. Der FChO wird von Studenten und Doktoranden geleitet und zählt mittlerweile über 400 Mitglieder, vom Schüler bis zum Professor, vom Lehrer bis zum Industriechemiker. Auf Initiative des Vereins und zahlreicher engagierter Lehrer sind seit 1996 in den meisten Bundesländern Chemie-Experimentalwettbewerbe für Schüler der Mittelstufe entstanden: "Chemie - macht mit!" (Hessen), "Experimente - Antworten" (Bayern), "Chemie im Alltag" (Baden-Württemberg), "Das ist Chemie!" (Bremen, Niedersachsen), "NATEX" (Hamburg), "Chemkids" (Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen), "Leben mit Chemie" (Rheinland-Pfalz), "ChemExSaar" (Saarland), "Chemie entdecken" (Nordrhein-Westfalen). Der "DECHEMAX" Wettbewerb der DECHEMA e.V. findet bundesweit statt.
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