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Hochschulpakt II zwischen MIWFT und RWTH unterzeichnet - Aachener Hochschule schafft 9.000 zusätzliche Studienplätze
Die nunmehr vorgesehenen 9.000 Studienplätze beinhalten sowohl bereits eine Honorierung der derzeit getragenen Überlast der Hochschule (118%) sowie auch zusätzliche Studienplätze, die in den nächsten Jahren geschaffen werden müssen.
Die Hochschule beabsichtigt neben dem Ankauf und Bau neuer Räumlichkeiten in Form von Lehr-, Lern- und Institutsräumen insbesondere zusätzliches Personal einzustellen. Hier ist an Co-Professuren und zusätzliches wissenschaftliches, zum Teil auch nichtwissenschaftliches Personal gedacht. Durch diese Maßnahme soll ein weiterer Anstieg der Auslastung der Hochschule möglichst vermieden werden.
Die Honorierung der Aufnahme zusätzlicher Studienanfänger ist im Vergleich zu den regulären Landesmitteln für die Hochschulen als positiv einzuschätzen. Sie ist allerdings auch notwendig, um kostenintensive Maßnahmen, z. B. Baumaßnahmen, in die Wege zu leiten. Es ist außerdem zu bedenken, dass die zusätzlich geplanten Personalstellen nicht kurzfristig auf- und abgebaut werden können. Es wird eine große Anstrengung sein, in der Zeit der doppelten Abiturjahrgänge die angestrebte qualitative Verbesserung der Lehre ebenfalls voranzutreiben.
Im Hinblick auf die doppelten Abiturjahrgänge werden an der RWTH Aachen bereits erste Maßnahmen umgesetzt, so zum Beispiel der Bau eines neuen Hörsaalzentrums. Der Hochschule wurde bereits ein Betrag von etwa 150 Mio. € für den Zeitraum 2011 bis 2018 zugesagt. Derzeit laufen an der RWTH Aachen konkrete Überlegungen zur Aufteilung dieser Mittel auf den zentralen Bereich und die Fakultäten. Im Herbst wird die Hochschule eine dezidierte Planung des Kapazitätsaufbaus in räumlicher wie auch in personeller Sicht erarbeiten.
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