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Harvard goes Freiburg
4 November 2011 - UNI-FREIBURG

Harvard goes Freiburg
Am Montag dieser Woche haben in Cambridge/Massachusetts der Rektor der Universität Freiburg, Hans-Jochen Schiewer, und Jorge Dominguez, Vice-Provost for International Affairs, bei einem Festakt im Harvard Faculty Club mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung den Grundstein für das „Harvard College Europe Program“ gelegt, das im Januar 2012 starten wird. Das Pilotprojekt bietet 20 Harvard-Studierenden die Möglichkeit, für ein halbes Jahr an der Universität Freiburg zu studieren. Gemeinsam erforschen sie „European Responses to the Problems of the Modern World“ – Antworten Europas auf die Probleme der Welt.
„In Kombination mit den jüngsten Partnerschaftsabkommen mit der Berkeley University of California und der Penn State University ist das nun startende Pilotprojekt mit der Harvard University ein weiteres Zeichen dafür, dass unsere Universität weltweit ein sehr hohes Ansehen genießt. Das ‚Harvard College Europe Program 2012’ und die Freiburger Gastprofessur in Harvard machen deutlich, dass beide Universitäten sich großen Respekt entgegenbringen“, freut sich Rektor Schiewer.
Die Gastprofessur in Harvard und das Pilotprojekt bedeuten für die Universität Freiburg eine zusätzliche Anerkennung. Aus Sicht der amerikanischen Elite-Universität nimmt Freiburg durch die Einrichtung dieser „Harvard-Außenstelle“ im Breisgau eine exponierte Sonderstellung in der Internationalisierungsstrategie der Harvard University ein: Das Programm ist weltweit das erste seiner Art, bei dem Harvard-Studierende ein ganzes Semester in Begleitung eines Harvard-Professors an eine Partneruniversität geschickt werden und dort auch am regulären Semesterbetrieb teilnehmen.
Nach einer Einführungswoche werden die amerikanischen Studierenden an der Universität Freiburg an zwei achtwöchigen interdisziplinären, englischsprachigen Kursen zum Thema Europa teilnehmen. Zudem stehen achtwöchige Sprachkurse in Deutsch oder Französisch, Exkursionen nach Warschau und Istanbul sowie begleitende Praktikumsphasen in der Freiburger Region auf dem akademischen Lehrplan – vom Bauernhof bis zum Bundesverfassungsgericht erhalten die Harvard-Studierenden auch praktische Einblicke in das kulturelle und soziale Leben in Europa. Das komplette Programm wird vom International Office der Universität Freiburg begleitet.
Anstoß zur Realisierung des Projektes gab der amerikanische Historiker Sven Beckert, der in Harvard lehrt und am „Freiburg Institute of Advanced Studies“ (FRIAS) als Fellow tätig war. Beckert wird mit einem Assistenten und zwei Tutoren die ersten 20 amerikanischen Studierenden, die im Januar 2012 nach Freiburg kommen, vor Ort betreuen. Die Professorenstelle, die dadurch in Harvard vakant wird, wird von Franz-Josef Brüggemeier, Professor für Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte der Universität Freiburg, übernommen. Gleichzeitig gibt es für Freiburger Studierende die Möglichkeit, an den speziellen Harvard-Kursen und den Exkursionen nach Warschau und Istanbul teilzunehmen. Nach einer erfolgreichen Pilotphase ist der Ausbau der Kooperation geplant.
Nach einer Einführungswoche werden die amerikanischen Studierenden an der Universität Freiburg an zwei achtwöchigen interdisziplinären, englischsprachigen Kursen zum Thema Europa teilnehmen. Zudem stehen achtwöchige Sprachkurse in Deutsch oder Französisch, Exkursionen nach Warschau und Istanbul sowie begleitende Praktikumsphasen in der Freiburger Region auf dem akademischen Lehrplan – vom Bauernhof bis zum Bundesverfassungsgericht erhalten die Harvard-Studierenden auch praktische Einblicke in das kulturelle und soziale Leben in Europa. Das komplette Programm wird vom International Office der Universität Freiburg begleitet.
Anstoß zur Realisierung des Projektes gab der amerikanische Historiker Sven Beckert, der in Harvard lehrt und am „Freiburg Institute of Advanced Studies“ (FRIAS) als Fellow tätig war. Beckert wird mit einem Assistenten und zwei Tutoren die ersten 20 amerikanischen Studierenden, die im Januar 2012 nach Freiburg kommen, vor Ort betreuen. Die Professorenstelle, die dadurch in Harvard vakant wird, wird von Franz-Josef Brüggemeier, Professor für Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte der Universität Freiburg, übernommen. Gleichzeitig gibt es für Freiburger Studierende die Möglichkeit, an den speziellen Harvard-Kursen und den Exkursionen nach Warschau und Istanbul teilzunehmen. Nach einer erfolgreichen Pilotphase ist der Ausbau der Kooperation geplant.
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