
Die Graduiertenschule für Lebenswissenschaften wird in der Exzellenzinitiative weitergefördert. Das Bild zeigt einige Promovenden und vorne in der Mitte Dekanin Caroline Kisker. Foto: Andreas Kalbfleisch
Erfolg in der Exzellenzinitiative: Die Würzburger Graduiertenschule für Lebenswissenschaften wird auch in den kommenden fünf Jahren mit mehreren Millionen Euro gefördert. Das hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) heute bekannt gegeben.
Gestartet war die Graduiertenschule für Lebenswissenschaften, die Graduate School of Life Sciences (GSLS), im Jahr 2006. Ein entsprechender Antrag der Universität Würzburg war seinerzeit in der ersten Runde der Exzellenzinitiative bewilligt worden. Damals begann die Graduiertenschule mit rund 70 Promovierenden, inzwischen forschen in ihr bereits über 300 Nachwuchswissenschaftler.
Getragen wird die interdisziplinäre Einrichtung von fünf Fakultäten – Biologie, Medizin, Physik und Astronomie, Chemie und Pharmazie sowie Philosophie II (Institut für Psychologie). Im Mittelpunkt der Graduiertenschule stehen die strukturierte Ausbildung von Promovierenden und die enge Verknüpfung von biologisch-naturwissenschaftlicher Grundlagenforschung mit medizinischen Fragestellungen.
Bilanz der Graduiertenschule anerkannt
Auch in den kommenden fünf Jahren fördert die DFG die Graduiertenschule. Darüber freut sich deren Dekanin, Professorin Caroline Kisker aus der Strukturbiologie des Rudolf-Virchow-Zentrums: „Die Gutachter haben die bisherige Bilanz der GSLS anerkannt.“ Dazu gehören 94 abgeschlossene Promotionen, wobei jedes Promotionsprojekt im Durchschnitt zu fast vier wissenschaftlichen Artikeln in internationalen Journalen beigetragen hat. Diesen Erfolg führt die Dekanin nicht zuletzt auf die intensive Begleitung der Promotionsprojekte durch individuelle Promotionskomitees zurück.
Ebenfalls ein wichtiger Punkt in der Erfolgsbilanz: Die Graduiertenschule für Lebenswissenschaften hat den Internationalisierungsgrad in der biomedizinischen Forschung an der Universität von 20 auf 30 Prozent erhöht. Das gelang durch die gezielte Anwerbung exzellenter junger Wissenschaftler im Ausland.








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