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Göttinger Forstwissenschaftler kümmern sich um Chinas Wald
15 February 2012 - UNI-GOETTINGEN

Klicken Sie bitte hier, um das Bild in Druckqualität herunterzuladen. Klicken Sie bitte hier, um das Bild in Druckqualität herunterzuladen. Klicken Sie bitte hier, um das Bild in Druckqualität herunterzuladen. Die beiden oberen Fotos zeigen instabile Kiefernplantagen in China, das dritte Foto einen Naturwald. Klicken Sie bitte hier, um das Bild in Druckqualität herunterzuladen. Christoph Kleinn
(pug) Forstwissenschaftler der Universität Göttingen suchen nach neuen langfristigen Konzepten zur Nutzung und Bewirtschaftung von Wäldern in China. Dort sind in den vergangenen 30 Jahren rund 50 Millionen Hektar Wald angepflanzt worden. Das entspricht etwa einem Viertel aller weltweiten Aufforstungen in diesem Zeitraum. Der Zustand vieler dieser Wälder ist aber nicht optimal, weil es an entsprechenden waldbaulichen Konzepten fehlt. Neben der Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie der Universität Göttingen sind die Universität Freiburg, die Technische Universität Dresden und chinesische Partnereinrichtungen an dem Projekt beteiligt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt das Vorhaben drei Jahre lang mit insgesamt 2,75 Millionen Euro. Davon fließen rund 1,35 Millionen Euro in die Forschung an der Universität Göttingen.
Viele chinesische Plantagenwälder haben inzwischen ein Alter erreicht, das waldbauliche Strategien erfordert, um „Dienstleistungen“ des ökosystems wie beispielsweise Kohlenstoffbindung, Bodenschutz und Wasserschutz weiterhin zu garantieren. Darüber hinaus haben die teilweise verheerenden Schäden nach Naturkatastrophen gezeigt, dass viele Wälder instabil sind: Im Januar 2008 zerstörten beispielsweise Schneestürme und Eisbruch innerhalb von wenigen Tagen insgesamt 18 Millionen Hektar Wald, was zu einem wirtschaftlichen Schaden von rund 1,6 Milliarden Euro führte.
„Wir wollen die Struktur und Stabilität von jungen und mittelalten Plantagenwäldern verbessern“, erläutert der Leiter des Projekts an der Universität Göttingen, Christoph Kleinn, Abteilung Waldinventur und Fernerkundung. „Dafür müssen wir nachhaltige Konzepte zur Bewirtschaftung der Wälder entwickeln und die Landnutzung effizienter gestalten. Gleichzeitig werden wir die damit verbundenen Risiken untersuchen.“ Die Göttinger Wissenschaftler forschen hauptsächlich in der chinesischen Provinz Anhui, der Partnerprovinz des Bundeslandes Niedersachsen. Das Projekt „Innovative Technologien und Dienstleistungen in nachhaltigen und multifunktionalen Landnutzungssystemen in China (Lin2Value)“ beginnt im März 2012.
„Wir wollen die Struktur und Stabilität von jungen und mittelalten Plantagenwäldern verbessern“, erläutert der Leiter des Projekts an der Universität Göttingen, Christoph Kleinn, Abteilung Waldinventur und Fernerkundung. „Dafür müssen wir nachhaltige Konzepte zur Bewirtschaftung der Wälder entwickeln und die Landnutzung effizienter gestalten. Gleichzeitig werden wir die damit verbundenen Risiken untersuchen.“ Die Göttinger Wissenschaftler forschen hauptsächlich in der chinesischen Provinz Anhui, der Partnerprovinz des Bundeslandes Niedersachsen. Das Projekt „Innovative Technologien und Dienstleistungen in nachhaltigen und multifunktionalen Landnutzungssystemen in China (Lin2Value)“ beginnt im März 2012.
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