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Gibt’s in Mathe nur begabte Jungs?
Pädagoge referiert über "Mathematisch begabte Mädchen" / Kolloquium am Centrum für Begabungsforschung
Wer in der Schule im Fach Mathe nach begabten Kindern sucht, der hält oft nur nach den Jungen Ausschau. Begabte Mädchen fallen selbst geschulten Beobachtern nicht so oft auf wie die gleichaltrigen Jungen. Mit diesem Thema hat sich der Pädagoge Ralf Benölken in seiner Dissertation beschäftigt. Der Lehrer am Anne-Frank-Gymnasium in Werne präsentiert seine Erkenntnisse im Rahmen eines Kolloquiums des Internationalen Centrums für Begabungsforschung (ICBF) an der Universität Münster.
Mit dem Vortrag "Mathematisch begabte Mädchen – Wissenschaftliche Erkenntnisse und konkrete Förderempfehlungen" wirft Ralf Benölken einen Blick aus der Wissenschaft in die schulische Praxis. Das Kolloquium findet am Montag, 5. Dezember, um 18 Uhr im Raum 2.420a der Lernwerkstatt des Instituts für Didaktik der Mathematik, Fliednerstraße 21, statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Das Internationale Centrum für Begabungsforschung (ICBF) ist ein gemeinsamer institutionalisierter Forschungsschwerpunkt der Universitäten Münster, Nijmegen und Osnabrück. Standort des ICBF ist Münster. Schwerpunkte der Arbeit sind die Begabungsforschung, die Begabtenförderung und die Aus- und Weiterbildung.
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