Gesundheit und Spiritualität

Internationale wissenschaftliche Gesellschaft an der LMU gegründet

Im Oktober wurde im Rahmen eines internationalen Symposiums zu Gesundheit und Spiritualität in München die ,,Internationale Gesellschaft für Gesundheit und Spiritualität (IGGS)" ins Leben gerufen. Die Gründung der Fachgesellschaft geht auf eine Initiative der Professur für Spiritual Care zurück, die seit Juni 2010 am Interdisziplinären Zentrum für Palliativmedizin am Klinikum der Universität München mit Professor Eckhard Frick sj und Professor Traugott Roser besetzt ist. Die Fachgesellschaft ebenso wie die Professur widmen sich in Forschung und Lehre der Rolle von Spiritualität und Religiosität für Krankheitsverarbeitung und Lebensqualität.

Die IGGS, an der internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beteiligt sein werden, setzt bei der Diskussion über Spiritualität und Religiosität auf einen interdisziplinären und interreligiösen Dialog: Neben Vertretern verschiedener religiöser Traditionen wie Christentum, Judentum, Islam sowie Buddhismus, werden ebenso Mediziner, Pflegeexperten, Vertreter aus dem Bereich der Psychotherapie sowie der Religionswissenschaften beteiligt sein.

Ordentliche Mitglieder der neuen Fachgesellschaft können alle Interessierten aus Gesundheitsberufen sowie etwa Kliniken oder Organisationen werden. Das wissenschaftliche Organ der IGGS wird im Verlag Kohlhammer gedruckt: ,,SPIRITUAL CARE - Zeitschrift für Spiritual Care in den Gesundheitsberufen". Es wird auch in einer online-Version verfügbar sein.

Die Hefte des ersten Jahrgangs der neuen Zeitschrift widmen sich den folgenden Themen: ,,Spiritual Care: eine Standortbestimmung", ,,Gender und Spiritualitäten", ,,Quantitative Messverfahren in Praxis und Forschung".

 
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