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Film und Skeptizismus - Philosophen der Universität Bonn richten eine internationale öffentliche Tagung aus
9 November 2011 - UNI-BONN
Philosophen der Universität Bonn stellen mit einer internationalen Tagung das Medium Film in einen philosophischen Zusammenhang. Zum Symposium ,,Philosophy, Film, and Skepticism" am Dienstag und Mittwoch, 29. und 30. November, im Stucksaal des Poppelsdorfer Schlosses sind die Medien und alle Interessierten herzlich eingeladen.
,,Der Film fungiert aufgrund seiner photographischen Eigenschaften einerseits als besonders objektives Medium, in dem andererseits besonders subjektive Aspekte unseres Weltzugangs temporalisiert dargestellt werden können", sagt Markus Gabriel vom Lehrstuhl für Erkenntnistheorie, Philosophie der Neuzeit und Gegenwart, der die Tagung veranstaltet. ,,Genau diese Spannung zwischen Objektivität und Subjektivität zeichnet auch das Problem des Skeptizismus aus." Der Skeptizismus erhebt den Zweifel zum Prinzip des Denkens und stellt die Existenz einer gesicherten Erkenntnis von Wirklichkeit und Wahrheit in Frage oder sogar in Abrede.
Die internationale Tagung ,,Philosophy, Film, and Skepticism" greift diesen Zusammenhang auf und erörtert ihn in einem interdisziplinären Gespräch zwischen philosophischer Filmtheorie, Ästhetik und Filmwissenschaft. Im Zentrum steht die Frage nach dem Zusammenhang von filmischer Form und philosophischem Skeptizismus. Inwiefern lässt sich der Film als privilegiertes Medium zur Auseinandersetzung mit dem modernen Skeptizismus auffassen?
Wie Filme dabei vorgehen und welche Formpotenziale sie aktualisieren können, um die Probleme des modernen Skeptizismus zu ästhetischer Präsenz zu bringen, wird eine der zentralen Fragestellungen der Veranstaltung sein, der sich die eingeladenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Perspektiven annähern. Auch der Film ,,Noir" oder mancher Western inszenieren skeptische Szenarien in der Form des generellen Verdachtes gegen etablierte Wissensformen, womit sie in der Tradition der Selbstbehauptung der Moderne stehen.
Die Tagung ist öffentlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Tagungsprogramm: www.philosophy-film-skepticism.uni-bonn.de
Bei Fragen wenden Sie sich bitte per E-Mail an Herrn Stephan Zimmermann: Stephan.Zimmermann [a] uni-bonn (p) de
Die internationale Tagung ,,Philosophy, Film, and Skepticism" greift diesen Zusammenhang auf und erörtert ihn in einem interdisziplinären Gespräch zwischen philosophischer Filmtheorie, Ästhetik und Filmwissenschaft. Im Zentrum steht die Frage nach dem Zusammenhang von filmischer Form und philosophischem Skeptizismus. Inwiefern lässt sich der Film als privilegiertes Medium zur Auseinandersetzung mit dem modernen Skeptizismus auffassen?
Wie Filme dabei vorgehen und welche Formpotenziale sie aktualisieren können, um die Probleme des modernen Skeptizismus zu ästhetischer Präsenz zu bringen, wird eine der zentralen Fragestellungen der Veranstaltung sein, der sich die eingeladenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Perspektiven annähern. Auch der Film ,,Noir" oder mancher Western inszenieren skeptische Szenarien in der Form des generellen Verdachtes gegen etablierte Wissensformen, womit sie in der Tradition der Selbstbehauptung der Moderne stehen.
Die Tagung ist öffentlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Tagungsprogramm: www.philosophy-film-skepticism.uni-bonn.de
Bei Fragen wenden Sie sich bitte per E-Mail an Herrn Stephan Zimmermann: Stephan.Zimmermann [a] uni-bonn (p) de
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