Fachtagung an der Universität Heidelberg: Kriminalität und ihre Kontrolle


Mit Grundlagenfragen und aktuellen Problemen der Kriminalität und ihrer Kontrolle beschäftigt sich die 12. Wissenschaftliche Fachtagung, zu der die Kriminologische Gesellschaft vom 29. September bis 1. Oktober 2011 einlädt. Rund 300 Kriminologinnen und Kriminologen aus Deutschland, österreich und der Schweiz werden unter anderem über Täterpersönlichkeit, moderne Kriminalitätsformen wie zum Beispiel Internetkriminalität sowie Opferschutz diskutieren. Die dreitägige Veranstaltung mit dem Titel „Täter – Taten – Opfer“ wird vom Institut für Kriminologie der Universität Heidelberg unter der Leitung von Dieter Dölling organisiert. Zu den Referenten gehört der Präsident des Bundeskriminalamtes, Jörg Ziercke.

Die Fachtagungen der Kriminologischen Gesellschaft dienen dem Austausch und der Diskussion aktueller Forschungsergebnisse. Im Rahmen der jetzt an der Universität Heidelberg stattfindenden Veranstaltung sollen unter der überschrift „Täterpersönlichkeit“ unter anderem biopsychosoziale Kriminalitätsursachen und die Entwicklung von Delinquenzverläufen behandelt werden. Bei der Erörterung der Taten liegt ein Schwerpunkt auf der Internetkriminalität. In diesem Zusammenhang wird es auch um Kinderpornografie gehen. Weitere Themen sind Wirtschafts- und Gewaltdelinquenz. Neben verschiedenen Aspekten des Opferschutzes werden auch die Sanktionsforschung und die empirische Strafverfahrensforschung Gegenstand der Tagung sein. Außerdem werden sich die Teilnehmer mit Fragen der europäisch-vergleichenden kriminologischen Forschung und der kriminologischen Ausbildung befassen.

Im Rahmen der Veranstaltung wird die Kriminologische Gesellschaft die Beccaria-Medaillen für besondere Verdienste in der kriminologischen Forschung verleihen. Ausgezeichnet werden Reinhard Böttcher, ehemaliger Bundesvorsitzender des „Weißen Rings“ und früherer Präsident des Oberlandesgerichts Bamberg, sowie Henning Saß, ehemaliger ärztlicher Direktor des Universitätskli Grundlagenfragen und aktuelle Probleme der Kriminalität und ihrer Kontrolle“ können im Internet unter www.uni-heidelberg.de/institute/fak2/krimi/KrimG%20FT2011.html abgerufen werden.

 
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