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Europäische Bildungspolitik im Vergleich
Das Europäische Zentrum für Föderalismus-Forschung an der Universität Tübingen führt eine internationale Tagung durch: Wie gestalten Föderalstaaten der EU ihre Bildungspolitik?
Bildungspolitik ist in Deutschland nach wie vor Ländersache. Doch gibt es auch Forderungen nach mehr und besserer Abstimmung der Länder untereinander, und auch danach, sie in ihren Kompetenzen gegenüber dem Bund zu stärken. Dabei wird auf rechtliche und politische Rahmenbedingungen für Bildungspolitik und ihre praktische Handhabung in anderen Föderalstaaten verwiesen.
Das ist der Hintergrund für eine internationale Konferenz, die das Europäische Zentrum für Föderalismus-Forschung Tübingen (EZFF) durchführt: vom 13. Bis 15. Oktober 2011 in den Fürstenzimmern des Schlosses unter dem Titel ,,Bildungspolitik in Föderalstaaten und der EU im Vergleich: Does Federalism Matter?". Ausgehend von einer Betrachtung allgemeiner Herausforderungen für die Bildungspolitik im 21. Jahrhundert und der speziellen Herausforderungen, Bildungspolitik in föderalem Kontext zu gestalten, erläutern Experten aus dem In- und Ausland in insgesamt neun Länderanalysen die jeweiligen rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen für die Bildungspolitik und ihre Praxis in diesen Staaten. Ergänzend wird dargestellt, welche Bedeutung die EU als Bildungsraum, mit ihren zahlreichen Aktivitäten und Programmen - in die auch die Universität Tübingen einbezogen ist -, für die Bildungspolitik der Mitgliedstaaten hat.
Das an der Universität Tübingen angesiedelte EZFF gibt seit dem Jahr 2000 das ,,Jahrbuch des Föderalismus" als umfangreiches Kompendium (beim NOMOS Verlag) heraus, das sich im Bereich der internationalen Föderalismus-Forschung mittlerweile fest etabliert hat. Zu dieser Aktivität des EZFF gehören jährliche Konferenzen mit Autoren des Jahrbuchs und Vertretern von Partnereinrichtungen des Tübinger Zentrums.
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