Ethnologische Antrittsvorlesung: „Die afrikanische Rinderpest 1887 bis 1898“

    Roman Loimeier 
 
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Roman Loimeier spricht am 1. Februar 2012 in der Aula am Wilhelmsplatz

(pug) „Die afrikanische Rinderpest 1887 bis 1889: das äthiopische Paradoxon“ lautet der Titel der Antrittsvorlesung, die Roman Loimeier am Mittwoch, 1. Februar 2012, an der Universität Göttingen hält. Loimeier hat seit dem Wintersemester 2009/2010 eine Professur am Institut für Ethnologie an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät inne. Mit dem öffentlichen Vortrag führt er in eines seiner Forschungsfelder, die historische Anthropologie, ein. Die Veranstaltung beginnt um 12.15 Uhr in der Aula am Wilhelmsplatz.

Roman Loimeier, Jahrgang 1957, studierte an der Universität Freiburg Ethnologie, Soziologie und Religionswissenschaft. An der Londoner School of African and Oriental Studies und an der Universität Bayreuth belegte er Islamwissenschaft und afrikanische Geschichte. 1990 wurde er an der Universität Bayreuth promoviert, sieben Jahre später habilitierte er sich dort. Zwischen 1991 und 2003 war Roman Loimeier als Assistent und anschließend als Oberassistent am Lehrstuhl für Islamwissenschaften in Bayreuth tätig. Von 2001 bis 2005 leitete er zudem das DFG-Forschungsprojekt „Das islamische Bildungswesen in Ostafrika“. 2004 und 2011 war er Gastprofessor an der Ècole des hautes études en sciences sociales in Paris, außerdem vertrat er den Lehrstuhl für Islamwissenschaften an der Universität Göttingen. Zudem leitete er ein weiteres Forschungsprojekt zum Thema „Plurale Konzeptionen von Zeit in (trans)lokalen Kontexten“ am Zentrum Moderner Orient in Berlin, bevor er 2007 einem Ruf an die University of Florida folgte. Im Oktober 2009 erhielt Roman Loimeier einen Ruf an die Universität Göttingen.

In seiner Forschung beschäftigt sich Loimeier mit der Geschichte und Entwicklung islamischer Gesellschaften in Afrika mit den Länderschwerpunkten Senegal, Nigeria und Tansania. Weitere Schwerpunkte seiner Forschung und Lehre sind Konzeptionen von Zeit und Raum sowie die Frage, wie Gesellschaften mit Katastrophen umgehen. Dieses Thema wird auch im Mittelpunkt seiner Antrittsvorlesung stehen – die Auswirkungen der Katastrophe „Rinderpest in Afrika“ für die Entwicklung äthiopiens.
 
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